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Detlef Bräunig

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Detlef Bräunig
Detlef Bräunig, auch bekannt als "Leutnant Dino".
Geboren 1966
Beruf Techniker
URL detlef-braeunig.com
Twitter @LeutnantDino
Das ARD-Fernsehteam hat ihm wäh­rend der Dreh­arbeit­en viele Cock­tails spen­diert, was ihm den Spitz­namen "Cock­tail-Detlef" ein­brachte. Der Swim­ming­pool gehört einem befreun­deten Kunden.[1]

Detlef Bräunig (* 1966, aka "Khun Dino", "Leutnant Dino" und "Cocktail-Detlef") ist ein deutscher Männer­rechts­aktivist und Blogger. Eine erste Webseite betrieb er von Thailand aus.[2] "Das Männermagazin", welches von März 2012 bis Februar 2021 bestand, war der letzte von Bräunig betriebene Blog.[3]

In der ehemaligen DDR geboren, trat Detlef Bräunig während seiner Ausbildung zum Kraft­fahr­zeug­schlosser im VEB Ostseetrans Bergen auf der Insel Rügen 1983 als junger Kommunist in die SED ein. Im Anschluss an seine Ausbildung nahm er ein Militär­studium im Eisen­bahn­bau bei der Nationalen Volksarmee auf, nach dessen erfolgreichem Abschluss er im August 1989 zum Leutnant der NVA ernannt wurde. Seine berufliche Karriere führte ihn von der Insel Rügen nach Hamburg, über Köln und schluss­endlich zum Bodensee. Er war in diversen Unternehmen als Bauleiter tätig.

Nach einem Abzock­versuch einer afrikanischen Asyl­betrügerin[4] mit Hilfe einer feministischen Rechtsanwältin[2] wanderte Detlef Bräunig am 3. Mai 2006 nach Thailand aus und gründete das IT-Unternehmen ICE-Detlef Consult Co.Ltd.. Aus wirtschaftlichen Gründen und wegen der un­über­sichtlichen Lage in Thailand löste er das Unternehmen im Februar 2010 auf und verlegte seinen Wohnort von Thailand nach Hörbranz in Österreich.

Zitat: «In der Regel verlangen die Anwälte der Gegenseite Vorkasse von ihren Mandanten, sobald sie nach mir gegoogelt haben.»[5]
Zitat: «Ich habe die Handbremse für mich gezogen.»[6]

Detlef Bräunig war dreimal verheiratet.[7] Seine erste Ehe wurde in der DDR geschlossen, die zweite in der BRD und die dritte in den USA. Seine dritte Ex-Ehefrau war eine Philippina, die er während seiner Selbst­ständigkeit in Thailand kennenlernte und aus bürokratischen Gründen in den USA ehelichte.[8] Seit dem 20. März 2015 ist er zum dritten Mal geschieden.

Erfahrungen mit Ausländerinnen

Zitat: «Vermehrt suchen Männer ihr Liebesglück im Ausland und meinen, dass ausländische Frauen mehr Familiensinn und Treue mitbringen als die heimischen Frauen. Doch das ist ein Trugschluss, denn Frauen sind überall auf der Welt gleich. An erster Stelle stehen die finanzielle Sicherheit und die Versorgung des eigenen Clans. Das ist ziemlich kostspielig. Weiterhin sind Auslands­bräute fest davon überzeugt, dass in Deutschland alle Männer wohlhabend und reich sind. Die große Masse der Auslands­bräute nimmt irgendeinen Mann, um sich die Fahrkarte nach Europa zu ziehen. Für die Suche nach dem Mann ihrer Träume ist danach genug Zeit.» - Leutnant Dino[9]
Zitat: «Nun halten Ehen mit ausländischen Frauen nicht länger und besser. Das liegt daran, dass diese Auslands­bräute extrem schnell lernen und sich sofort den Gepflogenheiten der einheimischen Frauen anpassen. Aus der einst lieben exotischen Frau wird dann eine Furie, die den Ehemann lediglich als Zahlmeister für ihre eigene Familie sieht. Die gesamte Kohle darf der Ehemann in diese Frau pumpen und wenn er nicht spurt, dann darf er weder an der Muschi lecken, noch seinen Stift einführen. Da lohnt sich Aufwand sicherlich nicht. Es dürfte auch einleuchtend sein, dass die meisten Auslands­frauen nicht arbeiten gehen können oder wollen. Neben den mangelnden Deutsch­kenntnissen haben sie eine miese Ausbildung, wenn denn überhaupt eine vorhanden ist. Auf Jahre hin wird der Mann alle Kosten bestreiten müssen.» - Leutnant Dino[9]
Zitat: «Auslandsfrauen sind keine Lösung beim Wunsch nach einer stabilen und intakten Familie. Mit einer Auslandsbraut besteht sogar noch ein viel höheres Risiko, weil hier bei Scheidungen der Unterhalt besonders hoch ausfällt. Jede Familien­richterin wird das miese Schwein bestrafen, das sein langweilig gewordenes Spielzeug nun auf Kosten der Allgemeinheit einfach abschieben will. Da gibt es vor dem Familiengericht keine Gnade.» - Leutnant Dino[9]
Zitat: «Wer auf exotische Frauen steht, der sollte sich als Sextourist betätigen. Das ist eindeutig besser, als sich die Nutte ins Haus zu holen. Man geht zu Nutten, aber wohnt nicht mit ihnen zusammen. Das ist eine alte Freierweisheit, die jeder Mann kennt, aber als Liebeskasper im Hormonrausch oft vergisst.» - Leutnant Dino[9]
Zitat: «Seit Jahren werde ich von den linken Männerrechtlern, und von den Weibern sowieso, zerrissen, wenn ich von Auslands­bräuten, die ich liebevoll Zierfische nenne, spreche. Man unterstellt mir kulturellen Rassismus. [...] Wer keine persönlichen Erfahrungen hat mit diesem Thema, wird mich immer reflexartig beschimpfen.

Ich kenne die Probleme mit Zierfischen nur zu gut. Meine dritte Ehefrau ist eine Filipina und die Mutter der von mir gezeugten Kinder, mit der ich nicht verheiratet war, ist Afrikanerin. Die letzte Ehefrau habe ich importiert und die Afrikanerin war als Asylantin schon in Deutschland. Ich spreche also aus einem reich­haltigen persönlichen Erfahrungs­schatz wie kaum ein anderer. [...]

Zierfische, die meist aus der Dritten Welt kommen, haben ein Problem mit Geld. In ihrem Heimatland hatten sie keins und wenn sie nach Deutschland kommen, wollen sie, und das ist mitunter verständlich, ihren jahre­langen Konsum­verzicht aufholen. Die Geschäfte sind in Deutschland brechend voll und endlich ist die Zeit des Wohlstands gekommen. Dass diese Frauen nicht die finanziellen Möglichkeiten des Mannes berücksichtigen, liegt an den Gepflogenheiten in ihrer Heimat. Gierige Hühner bekommen in Afrika mal kurz Bescheid und dann herrscht Ruhe im Karton. Zu dieser Maßnahme ist ein deutscher Mann nicht fähig. Er ist einfach zu weich und baut eher auf die Einsicht der Dame. Dumm dabei, dass der Zierfisch so eine Ansprache als Schwäche auslegt und jede Zurück­haltung aufgibt. Das liebevolle und gut gemeinte Einwirken auf Augenhöhe nützt nichts. Das Konto wird geplündert und der Kaufrausch ist kaum zu stoppen. Das macht dann der Bankberater, der das Konto bei Überschreitung des Dispolimits kurzerhand schließt. […]

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell frisch importierte Zierfische ein dicht gestricktes Netz an Kontakten haben. Schon am Tag der Ankunft werden angebliche Freundinnen angerufen, die man schon seit Jahren kennt. Bei meiner letzten Ehefrau war ich platt, dass sie innerhalb von zwei Tagen beste Kontakte zu ihren Landsleuten in Bregenz hatte, obwohl sie vorher noch nie in Europa war. Das verdient meinen Respekt und damit dürfte klar sein, wie die Informationen über die optimale finanzielle Nutzung des Familienrechts verbreitet werden.»[10]

Erfahrungen mit Väterrechtlern

Zitat: «Immer wieder höre ich die alte Leier, dass ich zwar ein guter Frontkämpfer, aber ein ganz mieser Vater bin. Zudem schade ich angeblich der Väterrechtsbewegung und sogar allen Männern. - Ein paar Antworten dazu.»[11]
Zitat: «In den letzten Jahren wurden unzählige Petitionen geschrieben und Klagen bis hinauf zum Europäischen Gerichtshof geführt. Kleinere Erfolge wurden als die große Wende im Familienrecht gefeiert. Und was ist danach passiert? Nicht viel, außer dass der Gesetzgeber ein paar neue, aber in der Praxis der Rechtsprechung nutzlose Gesetze verabschiedet hat.

Neue Gesetze bedeuten neue Klagen und da freuen sich lediglich die Familienrechtsanwälte. Die Tür geht auf und da steht ein Trottel von Vater, der sein Recht einklagen will. Die Anwälte würden laut lachen, wenn sie nicht die Kohle bräuchten. Und so wird der gute Papi nett behandelt und zum Verplempern seiner sauer verdienten Kohle in einem ewig dauernden Rechtsstreit motiviert.

Nach zahlreichen Klagen hat dieser Papi in der Sache zwar nichts erreicht, aber sich immerhin die Auszeichnung "Redlicher und anständiger Vater" verdient. Er wird in den Väterforen des Internets geadelt und je höher die Kosten waren, umso größer der Zuspruch als Ausdruck heimlicher Schadenfreude. Dass diese Väter gnadenlos verlieren, interessiert sie weniger. Hauptsache sie haben durch ein Gerichtsurteil den schriftlichen Nachweis bekommen, dass sie gekämpft und alles versucht haben. Da wird das Kind später aber staunen, was Papi alles auf die Beine gestellt hat. In Wirklichkeit interessiert das den Nachwuchs nicht die Bohne. Meist kriegen diese Väter einen Tritt in den Hintern, außer sie lassen ein iPhone springen, damit sich das Kind mit Papi überhaupt abgibt.

Und so jammern diese Väter seit Jahren, treten auf der Stelle, doch das deutsche Familienrecht verstehen sie immer noch nicht.»[11]

Zitat: «Die redlichen Väter­aktivisten sind nicht in der Lage im Internet ein ordentlichen Webangebot (bis auf trennungsfaq.com) auf die Beine zu stellen. Tipps habe ich genug gegeben, aber man ist anscheinend ziemlich resistent. Deswegen belegen eben andere das Feld. Am Rande sei angemerkt, dass ich mich niemals als Väterrechtler oder gar als redlich bezeichnet habe.»[12]
Zitat: «Das ist Schade, denn dann dümpelt man nur vor sich hin. Deswegen habe ich mich zum Männermagazin entwickelt. Ich habe dabei versucht, meine Konkurrenz nicht zu kopieren, sondern einfach etwas besser zu sein. Das ist ein enormer Aufwand und dauert seine Zeit, aber es lohnt sich. Ich erreiche eine stattliche Masse und genau das will ich auch.»[13]
Zitat: «Wenn alle Stricke reißen, landen die Männer weinend in den zahlreichen Foren und klagen sich blöd. Wer das mag, dann ist es ok.»[14]

Erfahrungen mit deutscher Botschaft in Thailand

Als ihn die deutsche Botschaft in Bangkok über einen unmittelbar bevorstehenden Passentzug wegen des Straftat­bestandes der Unterhaltspflichtverletzung sowie der damit verbundenen Abschiebehaft informierte, floh Detlef Bräunig im Dezember 2008 während der Bangkoker Flughafen­besetzungen in einer abenteuerlichen Busreise von Thailand über Kuala Lumpur in Malaysia zurück nach Deutschland, um sich in Emmerich/Kleve seiner Verhaftung zu stellen. Dort erfuhr er von Polizei und Staats­anwalt­schaft, dass nichts gegen ihn vorlag und er wieder nach Thailand zurückkehren konnte. Ein Sonder­einsatz­kommando der thailändischen Polizei durchsuchte in 2009 seine Büro- und Privat­räume. Nach Aussage des ermittelnden Polizei­offiziers Captain Archeep wurde die Durchsuchung auf Wunsch der deutschen Botschaft in Bangkok veranlasst und Detlef Bräunig sollte auf die Blackliste der unerwünschten Immigranten gesetzt werden. Dies erfolgte jedoch nicht.

Detlef Bräunig wurde im März 2012 wegen Unterhaltspflichtverletzung nach § 170 StGB angezeigt. Das Verfahren wegen Unterhalts­pflicht­verletzung wurde im August 2012 von der Staatsanwaltschaft eingestellt.

Khun Dino (l.), René Kuhn (r.)

Erfahrungen mit dem Bloggen

Zu seiner Motivation sagt Bräunig:

Zitat: «Das ist eine Entwicklung über Jahre. Der Blog "Leutnant Dino" war gut, aber ich stieß da an meine Grenzen. Ich kann ja schlecht nur über mich berichten. Das ist auf Dauer langweilig. Dann kam die Idee globaler zu denken. Deswegen kam das Männermagazin. Meine wissenschaftlichen Untersuchungen sind mittlerweile legendär und selbst große Tages­zeitungen schreiben von mir ab. Das ist ok und freut mich. Auch wenn man meine Ideen klaut und mich nicht erwähnt, sehe ich das als einen großen Erfolg.

Anfangs haben mich mit dem Männermagazin alle ausgelacht. Das hat mich weniger gestört, denn ich wusste, dass es so ein Medium noch nicht gibt. Heute rede ich mehr von nur einem Hobby. Das ist eine Berufung.

Witzig dabei ist, dass offiziell niemand das Männermagazin liest, aber irgendwie alle Bescheid wissen. Die Zugriffszahlen sind exorbitant.

Die eigentliche Berufung ist die Freude und der Spaß an der Aufklärung. Interessant ist, dass doch etliche Frauen bei mir lesen und die Männer verstehen wollen. Das sind gefährliche Frauen. Durch das Männermagazin wissen sie, wie sie sich präsentieren müssen, um an ihr Ziel zu gelangen.»[15]

Zitat: «Ich bekomme einige Emails und hier ist eine typische Reaktion auf das Männermagazin:
Sehr geehrter Herr Bräunig,
bin dieses Wochenende auf Ihre Seite gestoßen. Und ich bin schlicht begeistert!
Stehe vor einer Scheidung, was mich psychisch und physisch extrem belastet. Klar, die Existenz ist akut bedroht. Ihre Präsenz und Arbeit aber sind das lange gesuchte Licht in der Finsternis, der Silberstreif am Horizont. Nicht weniger!!!
DANKE DANKE DANKE!!!
Ich wünsche Ihnen das Beste und viel Erfolg, soweit dies unter den widrigen Umständen möglich ist.
You made my day!

Das ist kein Grund nicht besser zu werden, aber auch ein Grund durchaus mit der eigenen Arbeit zufrieden zu sein. Bei 170.000 Scheidungen pro Jahr, dürfte die Mehrheit dieser Scheidungs­männer bei mir landen.»[16]

Erfahrungen mit Ex-Ehefrauen und Scheidungen

Zitat: «Meine Frauen verstehen nicht, dass ihre geschiedenen Freundinnen gutes Geld bekommen haben und sie von mir aber nichts kriegen, außer mein Bedauern und Mitgefühl. Für meine Exfrauen ist das sicher frustrierend und recht ärgerlich. Meine Heirats­aktivitäten stelle ich jedenfalls ein. Aufwand und Nutzen stehen im ungünstigen Verhältnis. Eine Scheidung kostet für mich zwar kein Geld, aber ich muss jedesmal die Anwaltsbriefe lesen und beantworten.»[17]

Erfahrungen mit Familiengerichten

Zitat: «Vor dem Familiengericht ist es immer spannend, denn es geht dort vor allem um viel Geld. Klar, die Frau begehrt maximalen Unterhalt und der Mann stellt sich bockig. Beide Parteien tragen ihre Argumente vor, die durchaus einleuchtend sind. Die Frau hatte jede Menge ehebedingte Nachteile, wurde regelmäßig mit einem dicken und harten Penis vaginal malträtiert und sie musste dem Herrn in allem gefügig sein. Nein, wir befinden uns schon lange nicht mehr im Zeitalter der Sklaverei, aber vor dem Familiengericht stellen Frauen das so dar. Und damit nun der Unterhalt für die arme Frau möglichst umfangreich fließt, greifen die Juristinnen zu einem beliebten Trick.

Die Richterin schaut sich den Mann an und stellt zufrieden fest, dass er gesund, intelligent und hoch qualifiziert aussieht. Gut, nach den Lohn­abrechnungen verdient er nicht gerade üppig, aber wenn er sich anstrengen würde, dann könnte er deutlich mehr verdienen. Somit legt die Richterin aus dem Bauch heraus fest, dass hier nicht das Einkommen auf dem Papier, sprich die Lohn­abrechnung, zählt, sondern das, was dieser stattliche Mann aus ihrer Sicht bei etwas mehr Anstrengung locker und lässig verdienen könnte. Sie rechnet kreuz und quer und schwupp di wupp werden aus den tatsächlichen 1.600,- € mal eben fix 2.800,- € netto pro Monat.

Ein höheres Nettoeinkommen des Mannes bedeutet automatisch mehr Unterhalt für die Ex. Doch wird im Gegensatz zum Einkommen des Mannes der Unterhalt an die Frau nicht fiktiv, sondern real fällig. Das hat weitreichende Folgen. Meine Richterin beim Bregenzer Bezirksgericht bestimmte mein fiktives Einkommen auf 5.000,- € netto, obwohl meine Lohn­abrechnungen und Steuer­bescheide seit vielen Jahren nur knapp 800,- € monatlich ausweisen. Somit darf sich meine liebevolle Exehefrau auf monatlich 770,- € Unterhalt freuen. Und wer jetzt genau rechnet, der stellt fest, dass mir zum Leben gerade noch 30,- € verbleiben, 30,- € für Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Klamotten und Teilhabe am sozialen Leben. Das ist allen deutsch­sprachigen Ländern faktisch gleich.»[18]

Zitat: «Der Glaube an Gerechtigkeit stirbt vor dem Familiengericht.»[18]

Umgang mit Frauen

Zitat: «Frauen kosten immer Geld, egal in welcher sozialen Schicht sie sich bewegen. Dabei stehen Aufwand und Nutzen niemals in einem wirtschaftlichen Verhältnis. Selbst die hässlichen Frauen haben einen umfangreichen Forderungs­katalog.»[19]
Zitat: «Ich opfere meine Zeit sehr selten für eine Frau. Nur wenn es keinen großen Aufwand macht, flirte ich durchaus. Aber das mache ich an sich nur, um zu testen, ob ich landen könnte. Ab einer gewissen Preisklasse steige ich jedoch sofort aus. Warum 500,- € investieren, um die Dame ins Bett zu kriegen? Es bleibt ja nicht bei diesen 500 € für tolle und interessante Bespassungs­abende auf dem Weg zum ersten Stich. Die Kostenuhr dreht sich danach kräftig weiter. Nein, danke.»[19]

Frauen sind auch nur Haustiere

Zitat: «Die Hundeleine meiner Slawa[wp] ist bereits nach einem Jahr verschlissen. Zuerst hat Slawa die Leine vor einem halben Jahr durch­gebissen und nun ist der Verschluss des Karabiners defekt. [Also fuhr ich los], um eine neue Leine zu kaufen. [...] Mein Nachbar begleitete mich und war wohl froh, mal einige Stunden nicht zu Hause sein zu müssen. Ich hatte vorher seine Ehefrau gefragt, ob er mit mir raus darf.

Dem Verkäufer im Fressnapf erklärte ich, dass meine Alte etwas stabiler sei und die Leine nun quasi im Arsch ist. Ich bräuchte etwas Festes, damit die Unwillige nicht ausbüchsen kann. Der Verkäufer grinste und zeigte mir eine etwas dünnere, aber dicht gestrickte Leine. Die sah ordentlich aus und ich sagte, dass diese Leine für eine Sexsklavin sicherlich gut geeignet sei. Mein Nachbar musste sich wegdrehen und der Verkäufer schaute mich etwas versteinert an. Die Leine habe ich für gut befunden. Auf zur Kasse. Ein Mann fragte mich in der Schlange, wo er diese Leine finden kann und ich zeigte zu dem Regal mit der Bemerkung, dass sie auch für stabile Frauen bestens geeignet sei und extrem reißfest ist. Einige Männer in der Schlange mussten lachen und Männer, die mit ihrer Frau anstanden, schauten mich bestürzt an. Sie durften nicht lachen, sondern zeigten die gleiche Empörung wie ihre Ehefrau.

Nun ist Haustier nicht gleich Haustier. Meine Hündin ist als Haustier auf meine wohlwollende Gunst angewiesen, um pünktlich und regelmäßig hochwertige Nahrung zu bekommen sowie dreimal am Tag, manchmal öfters, an die frische Luft zu dürfen, um im Park ihren Kringel abzulegen. Das ist meine soziale Verantwortung als Herrchen. Nebenbei pflege ich das Fell und bei Bedarf wird sie gebadet. Meine Hündin sieht tipp topp aus und fühlt sich in meiner Nähe sauwohl. Sie hat ein gutes Leben, besser könnte es für sie kaum sein.

Da verwundert es mich durchaus, dass mein früheres Haustier sich bei Gericht über seine Haltung beklagt. Eigentlich ist es eine schwere Beleidigung, eine Noch-Ehefrau als Haustier zu bezeichnen. Ich wäre überhaupt nicht auf die Idee dazu gekommen, hätte ich mich nicht intensiver mit der Klageschrift meiner Liebsten durch ihren Rechtsanwalt aus Bregenz, Dr. Rupert Manhart, beschäftigt. Meine Ehefrau beklagt sich, dass sie während der Ehe keinen Unterhalt bekam, in den Urlaub gezwungen wurde und obendrein als Putze sowie als Sexsklavin dienen musste. Behauptungen dieser Art sind in der heutigen Zeit entweder Satire oder Science Fiction. Eine Frau, die stets im Besitz eines Wohnungs­schlüssels war und fast täglich Besuch von Freundinnen hatte, berichtet in ihrer Klageschrift von einem Leben abgeschlossen hinter Gittern. Das ist kaum glaubwürdig. Diese eigene und anwaltlich gewollte Herabstufung der Ehefrau zu einem naiven Dummchen mit dem Niveau und Geist eines Einzellers ist einzig­artig. Nun weiß jeder Mann von solchen und ähnlichen Scheidungs­klagen zu berichten und mit noch größerer Verwunderung müssen Männer feststellen, dass Richterinnen das alles auch noch ernsthaft glauben.

Bei genauerer Betrachtung ist der Anwalt meiner liebsten Ehefrau ein Frauenhasser erster Güte. Nun sind meine Witzchen sicherlich nicht zimperlich und treffen den Geschmack vieler, doch eine juristische Klageschrift ist eine ganz andere Hausnummer. Hier handelt es sich um ein Schriftstück, das Verfehlungen des Ehemannes vor Gericht aufzeigen soll mit einer Beweiskraft, die dem geltenden Recht und Gesetz entspricht. Dass diese Klageschrift diesen Anforderungen nicht gerecht wird, dürfte sogar Nichtjuristen auffallen. Die bisherige Richterin beim Bregenzer Bezirksgericht, ebenso eine promovierte Juristin, scheint dieses Niveau jedenfalls zu mögen. Juristen sind auch nur Menschen aus dem Querschnitt der Gesellschaft, von dumm bis klug ist alles vorhanden. Meine bisherige Richterin weiss sicherlich selbst, wo sie sich einzustufen hat.

Vor der Ehe geben sich Frauen als selbstbewusste Menschen, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Doch während der Scheidung berichten sie plötzlich darüber, dass sie als minder­bemitteltes und sozial abhängiges Wesen ein schlechtes Leben gehabt hätten. Sie durften keiner Arbeit nachgehen und wenn die Frau einen Job hatte, dann wurde sie vom Mann dazu gezwungen. Egal wie man es dreht, es kommt am Ende immer die Anschuldigung zu einer schweren Verfehlung heraus. Leider gibt es kein wirksames Mittel gegen Anschuldigungen dieser Art. [...]

Ein Freund von mir, von dem ich nur wenige Einladungen erhalte, weil seine Ehefrau mich nicht sonderlich mag, hat einen neuen Job und eine Gehalts­steigerung von knapp 20 % erreicht. Ich habe den Punkt sofort getroffen. "Schön, dass Du nun mehr Geld verdienst. Deine Frau hat nun einen größeren finanziellen Spielraum. Du nicht!" Da konnte er nicht lachen und schaute mich mit großen Augen an. Er begriff sein Dilemma. Egal wie viel er noch verdienen möge, die Kohle schöpft seine Ehefrau ab. Sie arbeitet nicht, weil sie sich um die Kindes­erziehung kümmern muss. Statt eines schönen Mercedes kauft er Kinderwagen und Plunder für die Ehefrau, um sie bei Laune zu halten. Ich wünsche es meinem Freund nicht, dass er eines Tages vor Gericht steht und verblüfft feststellen muss, dass seine einstige Partnerin auf Augenhöhe sich in Wahrheit als willenloses Haustier gefühlt hat und der Familien­richterin davon berichtet.»[20]

Umgang mit Pfändung

Zitat: «Wer eine Pfändung erwartet, kann getrost alle unwichtigen Rechnungen in den Papierkorb werfen und von dem ersparten Geld einen schönen Urlaub antreten. Wer einen Anwalt beauftragt hat, sollte diesen freilich auch nicht zahlen. Der muss dann einen Gerichtsprozess anstrengen, um einen Titel zu erwirken und darf sich dann beim Pfänden hinten anstellen. Wenn dieser Anwalt nicht völlig verblödet ist, dann hakt er das Geld ab. Und wenn er doch klagt, dann wird es eine lustige Geschichte. Ich würde zu diesem Gerichtsprozess immer hingehen und dem Richter erklären, dass dieser Anwalt das Unterhaltsrecht nicht kapiert hat. Immerhin stand schon vor der Scheidung fest, dass man unter dem Pfändungs­freibetrag landet. Das bringt zwar juristisch nichts, aber es wird den Anwalt auf die Palme bringen. Der Richter regt sich auch auf und wer dann noch nachlegt, dass der Urlaub zur Entspannung toll war, wird zwei Juristen sehen, die vor Wut einen hochroten Kopf bekommen. Und es versteht sich von selbst, dass man auch die Gerichtskosten nicht bezahlen kann und der klagende Anwalt am Ende als Zweitschuldner selbst die Zeche zahlen wird. Köstlich! [...]

Das Leutnant-Dino-Prinzip besteht darin, lässig und mit arrogantem Blick den Juristen und der Mandantin, also der liebsten Ehefrau, zu erklären, dass es nichts geben wird. Weder heute,