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Afrika

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Wie genau lösen wir nun das afrikanische Flüchtlingsproblem?
Um die Armut in Afrika und das Flüchtlings­problem zu verstehen, muss man einen Blick auf die Bevölkerungs­entwicklung werfen.
Ganz Europa passt in den Norden Afrikas!
Deutschland im Größen­vergleich mit Afrika
Zitat: «Irgendwann werden sich die Bildungs­standards in Europa denen von Afrika angleichen. Dann werden sich die schwarz­afrikanischen Zuwanderer bei uns endlich wie zuhause fühlen.» - WikiMANNia: Bildungs­standards reduzieren
Zitat: «Das Geld fließt oft nicht nur an die Familie.

Viele Afrikanerinnen "gehören" einer Organisation, die vor Ort operiert und die Frauen für den Männerfang regelrecht abrichtet und zu bedingungs­losem Gehorsam der Organisation gegenüber "erzieht". Die kassieren dann auch. Das ist eine Art "Langzeit-Prostitution", wobei die Organisation die Rolle des Luden[wp] übernimmt.

Der Ehemann hat sozusagen eine "Leasing-Frau" und solange er regelmäßig Beiträge zahlt, (die meist als Unterstützung für die Familie in Afrika deklariert werden) ist alles relativ in Ordnung.» - WikiMANNia: Migrantinnen und ihre Helfer­organisationen

Zitat: «Der Feminismus, dessen Anfänge von Simone de Beauvoir in Frankreich und Betty Friedan in den USA ausgingen, versuchte Frauen gegen Männer aufzuhetzen, Jugendliche wurden gegen Ältere aufgehetzt, die allesamt wenn nicht als faschistisch so doch mindestens als autoritäre Charaktere dargestellt wurden, die eine Neigung zum Faschismus hatten. Homosexuelle wurden gegen die hetero­sexuelle Gesellschaft aufgehetzt, die zügellose Sexualisierung wurde als "Befreiung" dargestellt, in den USA wurden Schwarze gegen Weiße aufgehetzt und in Europa hat man in Ermangelung einheimischer "unter­drückter" nicht­weißer Menschen damit begonnen, massenweise Menschen vor allem aus dem orientalisch-islamischen Raum und Afrika zu importieren.»[1]
Zitat: «[Zu extremer Grausamkeit kam es unter primitiven Völkern immer dann, wenn um Ressourcen gekämpft wurde.] Wenn ein Stamm den anderen überfallen und besiegt hat, so wurden alle männlichen Angehörigen dieses Stammes getötet und die weiblichen Angehörigen versklavt. Dies ist beispielsweise in Afrika immer noch eine sehr gängige Art der Kriegs­führung. Wenn der Matabele-Stamm das Volk der Shona angegriffen hat, so wurden alle Männer getötet und die Weiber neu besamt, genau wie ein Löwe alle Jungtiere eines Rudels tötet, welches er übernimmt. Es gibt in vielen afrikanischen Sprachen kein Wort für "Vergewaltigung", stattdessen wird diese mit Diebstahl gleichgesetzt, so gängig ist diese Praxis.»[2] - Siehe auch: AMIGA-Syndrom
Zitat: «Ein viele Jahre in Afrika lebender deutscher Mann berichtet Folgendes:
Ich war mit einer Negerin verheiratet. Diese hatte ich kennengelernt in einer noch ziemlich ursprünglichen Gegend Afrikas, wo ich als Transporteur tätig war.
Während der Jahre, die wir dort verbrachten, verlief die Ehe auch überwiegend harmonisch. Zwar neigte die Frau auch dort zur Gewalttätigkeit, worin sie sich übrigens nicht von anderen Frauen unterschied. Aber es gab ein Korrektiv durch die Dorf- oder Kleinstadt-Gemeinschaft.
Angekommen in Deutschland (2001) fiel dieses Korrektiv fort. Die Frau handelte weiterhin erwartungs­orientiert. Aber hier ist die Erwartung eben, dass die Frau sich vom Manne emanzipiert und alle Vorteile, die ihr das völlig entartete Familienrecht anbietet, auch hemmungslos ausnutzt, auch zum Schaden des Kindes. Dazu wurde sie durch die Ausländer-Beauftragtinnen, durch ihre feministische Rechts­anwältin, durch die feministische Richterin usw. auch aufgefordert. Mangels eines inneren Korrektivs, d. h. mangels einer höheren Sittlichkeit, konnte sie auch kaum anders. Darum bemühe ich mich, ihr nichts nachzutragen.[3][4]» - WikiMANNia: Afrikanische Frau in Deutschland

Der Geldbedarf von Migranten ist endlos:

Zitat: «Die Verwandten aus der Heimat brauchen Geld. Manchmal bekomme er mehrere Anrufe pro Tag: "Meine Tante, die sich beschwert, dass meine andere Tante von mir Geld bekommen hat, sie aber nicht - oder meine Geschwister, die fragen, wann wieder was kommt." In manchen Monaten hat er seinen gesamten Verdienst nach Hause geschickt und nur von Spenden gelebt. [...] Jeder afrikanische Flüchtling habe den Druck, Geld nach Hause zu schicken. "Wir kommen aus armen Ländern, sobald wir hier sind, sind wir unseren Familien verpflichtet", sagt er. "In Afrika ist die ganze Familie für die Kinder­betreuung zuständig - Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, Neffen und Nichten, alle haben sie uns aufgezogen. Also müssen sie alle etwas abbekommen, wenn etwas da ist."» - Christoph Twickel[5]

Der kulturelle Beitrag der Afrikaner in Europa:

Zitat: «Die Neger wollen doch nur, dass es in Spanien so aussieht wie in Afrika: Müll auf den Straßen, kaputte Scheiben, keiner arbeitet ...» - Rainer[6][7][8][9][10]

So sieht es in Afrika aus:

Deutsche Übersetzung
Südafrika: Wenn es ein Ranking für Städte mit Drecksloch-Charakter gäbe, dann würde die Stadt Johannesburg[wp] zu den Top 10 der Welt gehören.
Englisches Original
#SouthAfrica: If there was a ranking for cities with shithole character, then the city of #Johannesburg would rank among the top 10 shitholes in the world. [11]

Hintergründe der afrikanischen Probleme:

Zitat: «Wir schulden den Afrikanern und Arabern nichts. Sie haben ihre Kontinente durch Korruption, Schlendrian, ungehemmte Vermehrung und Stammes- und Religions­kriege zerstört und nehmen uns nun weg, was wir mit Fleiß aufgebaut haben.» - Thomas Rauscher[wp][12]
Zitat: «In unregelmäßigen Abständen haben die Massen dann die Nase voll und veranstalten eine Revolution oder auch einen Putsch. Und was kommt dabei heraus? Die alten Eliten baumeln am Affen­brot­baum, und die neuen Eliten fangen an, genau dasselbe Spielchen abzuziehen, das die alten gespielt haben. Immer schön in die eigene Tasche wirtschaften.

Solange dieses Stammesdenken nicht überwunden wird, ist Hopfen und Malz verloren. Afrika ist in seinen politischen Strukturen so weit zurück hinter dem Rest der Welt, dass ich eigentlich völlig ratlos davorstehe. Nur eins weiß ich. Wir können diese Leute hier nicht gebrauchen. Sie würden unser System genauso zerstören wie ihr eigenes, und bereits an den relativ wenigen, die es bis hierher geschafft haben, sehen wir, dass es nicht möglich ist. Es hilft nur Abschottung. Nur so können sie nachhaltig lernen, selber klarzukommen. Hilfe zur Selbsthilfe, gern. Aber nicht Geld mit der Gießkanne, das doch nur bei den Eliten landet!» - CG[13]

Zitat: «Die meisten Kriege, die am schlimmsten wütenden Krankheiten, die wildwuchernde Korruption. Kaum eine Schreckens­tabelle, in der es die Afrikaner nicht zu traurigen Rekorden bringen würden. Wo sagenhafte Boden­schatz­reserven und günstiges Klima (Kongo, Nigeria, Sierra Leone) ein angenehmes Leben und Wohlstand für alle hätten bringen können, toben oder tobten verheerende Kriege und bereichern sich Kleptokraten auf geradezu unverschämte Weise. Ganz zu schweigen von Ländern wie Simbabwe, die einmal eine wahre Korn­kammer gewesen sind, und wo jetzt starr­sinnige Diktatoren alles in Grund und Boden wirtschaften.

Die afrikanischen Länder sind die korruptesten und undemokratischsten Länder der Erde. Einträgliche Geschäfte, wie Bergbau oder Telefon­gesellschaften, sind verstaatlicht, Grund und Boden nur selten privatisiert. Darum sind die Afrikaner arm. Und die Entwicklungshilfe hilft, dass das so bleibt. Sie ist im Kern eine Planwirtschaft, wenn auch eine chaotische. Das ist tragisch für Afrika, aber lohnenswert für die Entwicklungshilfe. Ihre Geschäfts­grundlage bleibt so nämlich erhalten: das Elend in Afrika.» - CG[13]

Zitat: «Mich würde in diesem Zusammenhang aber wirklich brennend interessieren, wie es in Südafrika aussieht. Die weißen Farmer werden vertrieben oder gleich umgebracht, und es ist zu befürchten, dass das Land einen ähnlichen Weg wie Rhodesien geht.

Und - by the way - ein Tipp für unsere einwanderungs­trunkenen Gutmenschen. Die süd­afrikanischen Buren­töchter sind phantastisch, selbstbewußt, waffen­gewandt und irre hübsch! Da würde ich schon mal am Bahnhof mit Teddy­bären werfen, wenn man die hier als Migranten begrüßen würde.» - Kassandros[13]

Zitat: «Die Frauen [in Deutschland] haben in den letzten zwei Jahren gelernt: Jede kann vom Nafri[pp] oder MUFL beglückt werden, beim Joggen, im Bus, in der U-Bahn, vor dem Supermarkt - oder halt auf der Domplatte in Köln. Im Grunde ist es egal, wo die Notzucht­brigade zuschlägt. Wenn dann im Gedränge ein Finger die Unterwäsche erforscht, ist es in den seltensten Fällen der Freund. Es heißt, besonders die Kölner Frauen haben die Anti-Rape-Wear - eine moderne Variante des Keuschheitsgürtels der Ritterzeit - für sich entdeckt, sie antworten auf die Gefahr mit einer neuen Mode, anstatt endlich auf die Straße zu gehen und die Merkel-Clique zum Teufel zu jagen! [...]

Mit ihrer Selbstinszenierung als wandelnde Drohgebärde gegenüber deutschen Frauen und Christen haben Merkels Neubürger erneut gezeigt, dass sie nicht in friedlicher Absicht gekommen sind. Es mag archaisch klingen, und doch beginnt der molekulare Bürgerkrieg genau auf dieser flachsten Ebene menschlicher Konflikt­bereitschaft. Es geht um Straßen­züge, Wohn­viertel, öffentliche Plätze - auch Spiel­plätze für die eigenen Kinder, wenn man so will.

Das Muster ist seit der jüngeren Steinzeit dasselbe: Der Heraus­forderer signalisiert dem Mann, dessen Gebiet er beansprucht, daß er es auch auf dessen Frau abgesehen hat; überlebt er dieses Signal (läßt der Geforderte den Wider­sacher also straffrei gewähren), empfiehlt sich dieser der Frau als der bessere, weil stärkere Mann. [...] Wer als westlich sozialisierter Mensch ernsthaft glaubt, diesem archaischen Prinzip überlegen zu sein, vergißt offenbar, wie auf dieser Welt Tatsachen geschaffen werden, und daß es zuletzt stets eine Frage der inneren Wider­stands­fähigkeit ist, wenn es darum geht, wer als Sieger das Schlachtfeld verläßt. [...]

Wer gesicherte Erkenntnisse der Verhaltensforschung[wp] nicht völlig ausblenden will, wird sich an den Gedanken gewöhnen müssen, daß in einer ethnisch durch­mischten Bevölkerung unentwegt Dominanz­rituale ablaufen, und daß sich junge Männer mit Migrationshintergrund einfach mit jungen Deutschen anlegen müssen - weil es ihrem Status entspricht. Dazu gehört auch das Austesten des Mannes vor den Augen der Frau, mit der Absicht, diese in ihrem Wahl­verhalten zu brüskieren. Der Mechanismus ist so primitiv wie hier beschrieben, und er ist die bewährte Methode, einen schwächeren, weil weniger vitalen Menschen­schlag zu verdrängen.» - Thor Kunkel[14]

Viele Leser wiesen mich auf den Blog-Artikel "Moral und abstraktes Denken - Wie Afrikaner sich von Westlern unterscheiden mögen"[ext] hin, dessen Inhalt sehr interessant ist, mir aber auch nicht neu vorkommt. Die Sache mit der Höhe der Kokosnuss habe ich irgendwo schon mal gelesen. Zwar ist der Artikel auch schon über ein Jahr alt, aber ich dachte, es wäre deutlich länger her, dass ich das irgendwo gelesen hätte. Kann aber auch sein, dass ich mich täusche. Da der Text aber auch nur eine Übersetzung und der Originaltext älter ist, kann das schon gut sein, dass das auch woanders schon mal stand.

Es geht darin um die unterschiedlichen Denk­kategorien zwischen Weißen und Afrikanern. Ich könnte das jetzt ausgiebig wieder­holen, aber sinnvoller ist es, sich den Text einfach selbst durchzulesen. Denn genau solche Beobachtungen habe ich auf zwei Afrika­reisen (Namibia[wp], Südafrika) auch gemacht. Ich habe ja auch schon im Blog erzählt, dass ich inzwischen mindestens ein halbes Dutzend Mal in den ärmlichsten Townships[wp] war und mir das Leben dort angesehen und habe erklären lassen, mir aber auch von weißen (teils deutsch­stämmigen) Farmern habe erklären lassen, wie sie das so sehen, und worauf man da so achten muss. Vieles davon passt exakt zu diesem Artikel.

Genau so etwas wurde mir als Grund für die Kriminalität dort angegeben, und zwar sowohl von Weißen als auch von Schwarzen so erklärt.

So wurde mir erklärt, dass es dort sehr viele Diebstähle und Raub­überfälle gibt (in vielen Gegenden sind Privathäuser mit hohen Mauern samt Strom- und Stachel­draht­zäunen umgeben) und manche Gegenden für mich als Weißen überaus gefährlich wären oder mit einem sicheren Raub gleich­zu­setzen wären, aber die Ursache läge nicht in krimineller Energie in unserem europäischen Sinne. Es sei eine andere Sichtweise. Viele Leute dort "arbeiten" höchstens zwei Stunden am Tag, und das auch nur, wenn sie Lust haben, und selbst das dann oft nicht in einer Weise, die wir hier arbeiten nennen würden. Weil sie es nicht anders kennen, weil es dort nicht anders geht, weil das Land in einem Klima entstanden ist, in dem man tagsüber schlicht nicht arbeiten kann und im Schatten sitzt (vgl. Siesta[wp], aber auch unsere Hitzewelle der vergangenen Tage), aber auch nicht zu arbeiten braucht. Mehr als eine einfache Hütte aus etwas Sammelholz oder Kuhfladen (oder inzwischen Wellblech und Abfall) braucht man dort im Prinzip nicht. Die Behausung soll Sonne und Tiere abhalten, fertig. Mehr braucht es nicht. Ansonsten lebt man von Natur. Wozu hätte man das Arbeiten da erfinden sollen? Oder das Denken und Planen? Da gibt's schlicht nichts zu arbeiten, zu denken, zu planen. Insbesondere gibt es, und das wird auch in dem Artikel da erwähnt, diese aus­geprägten Jahres­zeiten nicht. Man muss nicht im Sommer planen, wie man den Winter übersteht.

Gewalt indes ist stets nützlich, denn Konkurrenz um die natürlichen, aber knappen Resourcen gibt es da schon.

Und so können sich die Leute nicht vorstellen, kommt es in deren Gedankenwelt nicht vor, dass wir hier ein Leben lang arbeiten, jeden Tag acht Stunden, richtig arbeiten, und uns das, was wir haben, erarbeiten. Die sehen nur den Augenblick, warum hat der da einen dicken Geldbeutel und eine schöne Uhr und eine tolle Kamera, und ich nicht, und dann läuft der Plan für den Konkurrenz­kampf um die knappe Ressource ab. Dann halt nicht Wasser und Nahrung, sondern Geld, Rolex, Handy.

Das ist das Programm, nach dem die seit Zehntausenden von Jahren laufen.

Deshalb ist dort die Kooperation auch nur schwach ausgeprägt, weil das Leben dort - naja, man könnte sagen "skaliert" - vom Einzelnen zu führen ist und keiner Kooperation großer Gruppen bedarf. Jeder macht sich so selbst sein Ding. Deshalb gibt es da auch wenig Mitgefühl. Wozu auch? Man warnte die Reisegruppe dort, dass man Frauen nicht alleine lassen sollte. Dort grassiere HIV, mindestens jeder Dritte sei infiziert, und die Medizin­männer dort erzählen den Männern, dass sie sich heilen könnten, indem sie eine Jungfrau oder besser noch weiße Frau vergewaltigen. Denn sie seien so schön warm und weich und feucht, dass es der Krankheit bei denen viel besser gefalle, und die Krankheit dann auf die überspringe, quasi umziehe. Dass das selbst dann, wenn man dieser Gedankenwelt folgte, darauf hinausliefe, dass jemand anderes dann die Krankheit am Hals habe, ist überhaupt kein Thema. Fremde sind bedeutungs- und wertlos. Weil man aus denen keinen Nutzen ziehen kann.

In diesem Blogartikel wird das ja auch gut dargelegt, als es um Verpflichtungen geht. Man kennt die Verpflichtung gegenüber einem anderen schlicht nicht. Evolutionär-gesellschaftlich nie entstanden. Vermutlich ein Produkt unserer Umwelt­bedingungen, die Planung und länger­fristige Kooperation voraussetzten. Man könnte auf die Idee kommen, dass es diese Umwelt­bedingungen waren, die uns über den Zwang zu Planung und Kooperation zu eben dem dort genannten abstrakten Denken wie Bildung, Schrift, Geld gebracht haben.

Mich erinnert das an Gespräche, die ich mit verschiedenen Leuten verschiedener Stämme in verschiedenen Ländern geführt habe.

Australische Aborigines sind sehr verschlossen, es ist nur sehr schwer möglich, mit ihnen zu sprechen. Trotzdem ist mir das ein paarmal gelungen. Bei einem war es kein Kunststück, weil der sein Geld damit verdiente, kleine Gruppen in die Natur zu führen und denen zu erklären, wie sie historisch und heute leben, was sie anders machen und überhaupt. Er hat mir erklärt und gezeigt, dass er als Aborigine beispielweise Meeresschildkröten fangen und essen darf, wofür ich hart bestraft würde (und wie man sie zubereitet, die kann man nämlich direkt in ihrem Panzer auf dem Feuer kochen). Oder worin sich ihr "Rechtssystem" unterscheidet. Und solche Dinge mehr. Ich habe ihn gefragt, wie ihr Humor aussehe, welche Art von Witzen sie erzählen. Er war erstaunt und sagte, das hätte ihn noch nie jemand gefragt, aber er fände die Frage toll. Ja, sagte er, sie wirkten auf uns zwar ernst und grimmig, aber sie seien eigentlich schon sehr lustige Leute, die viel lachen, aber anders. Sie lachen, indem sie mit den Kindern spielen und deren Kinder­spiele mitmachen. Und wenn das Känguru wieder mal schlauer als der Jäger war, wird die Story gerne mal wieder zur Freude aller am Lagerfeuer zum Besten gegeben, die Nummer würde der dann auch so schnell nicht wieder los. Aber losgelöste Witze, wie wir sie erzählten, gäbe es bei ihnen nicht. Ihr Humor beschränkt sich auf das Konkrete, es gibt keinen abstrakten Humor. Was mich wiederum verblüffte, denn Abstraktes kennen sie schon, ihre Schöpfungs­geschichte, die Traumzeit, ist schon abstrakt, beruht letztlich aber auch auf realen Tieren und Beobachtungen.

Wir waren mit der Reisegruppe im Northern Territory (und es ist - oder war damals noch - dort wirklich genau wie in Crocodile Dundee[wp], der Film ist völlig real, sogar der Bulle, der sich hinlegt, war echt und steht dort ausgestopft in einer Kneipe herum, Charlie the Buffalo. Das war eigentlich nicht im Drehbuch vorgesehen, aber weil der das so gemacht hat, haben die das reingenommen) und dort in so einer Billiard­kneipe, wo man meinte, jeden Augenblick käme Mick Dundee rein, um mit dem Krokodil zu tanzen. Weil ich mir aber weder aus Bier, noch aus Billard irgendwas mache, stand ich etwas abseits und kam ins Gespräch mit einem Aborigene, weil die da an einem anderen Tisch spielten und der da auch nicht mitspielen wollte, im Gegensatz zu mir aber besoffen war. Er konnte es nicht verwinden, dass ihm seine Eltern einen englischen Vornamen gegeben hatten. Dann erzählte er mir lang und breit seine Ahnen­galerie und stach mir ständig mit dem Zeigefinger in den Bauch, weil ich an diesem Tag ein T-Shirt anhatte, das ich mir dort gekauft hatte, auf dem eine alte Landkarte von Australien aufgedruckt war, und jeder einzele Vorfahr bedeutete, dass er mir den Finger an der Stelle in den Bauch rammte, wo der jeweilige Vorfahr gelebt hatte. So ungefähr. "Da hat mein Ur-Ur-Ur-... und so weiter". Für den Mann bedeutete es die größte Seelenpein, aus der Kontinuität seiner Vorfahren herausgelöst und auf einen westlichen Lebensstil gebracht worden zu sein. Sein englischer Vorname war für ihn eine Lebens­katastrophe. Das ging eine Weile so vor sich hin, aber weil er ständig nachsoff, wurde er irgendwann zu besoffen, und die anderen Aborigines kamen von ihrem Billardtisch, entschuldigten sich kurz bei mir für den, und nahmen den mit. Der Reiseleiter, der bei unserer Reisegruppe stand, hatte das aus der Entfernung verfolgt und sagte, das sei das mit Abstand längste Gespräch zwischen einem Weißen und einem Aborigine gewesen, das er jemals erlebt hätte. Was nicht verwunderlich ist. Denn Aborigines selbst hatten mir erklärt, dass sie keine langen Gespräche führen. Sie sitzen beisammen, und dann sagt jemand mal was, und die anderen stimmen kurz zu oder auch nicht, und dann ist wieder eine Weile Ruhe. Diesen Gesprächsstil des permanenten Schnatterns hätten sie nicht. Ich sah in Darwin Aborigines in kaputten, dreckigen Klamotten im Dreck sitzen. Und fragte, warum man denen nicht hilft, wenn man doch immer sagt, dass man es an ihnen wieder gutmachen wolle. Die Antwort: Viele dieser Leute hätten Hundert­tausende auf dem Konto, weil sie entschädigt wurden, oder Großgrund­besitzer, weil sie ihr Land zurück­bekommen hätten, aber es interessiert sie nicht. Sie haben gar nicht das Ziel, in einen Laden zu gehen und sich schöne Kleidung zu kaufen. Ihr Ziel ist, einfach irgendwo zu sitzen und in Ruhe gelassen zu werden. Sie empfänden den westlichen Lebensstil nicht als Fortschritt oder Vorteil, sondern als Belästigung. Was so jetzt auch nicht mehr ganz stimmt, ich habe inzwischen im Süden eine Aborigine-Ortschaft gesehen, die ganz modern gebaut ist, schöne neue Häuser mit allem modernen Lebensstil, mittendrin eine richtig schöne neue Grundschule mit Spielplätzen und allem, was dazugehört. Voll bewohnt. Die Häuser gepflegt, Autos in gutem Zustand vor den Häusern. Und habe - außer der Verkäuferin in einem Laden, in dem ich was gekauft habe - nicht einen einzigen Menschen dort gesehen. Wie eine tote Stadt. Alles da, alles schön, alles tadellos sauber, alles bestens, keine Graffiti, kein Vandalismus, nichts kaputt - kein Mensch weit und breit zu sehen. Wie in einem Horrorfilm. Man denkt sich da: Hä!? Es ist eine andere Lebensweise.

1999 war ich auf einer USA-Rundreise mit einer Reisegruppe in einem Dorf der Pueblo-Indianer. Eigentlich wollen sie nichts von Weißen und schon gar nicht besichtigt werden, aber das Eintrittsgeld für Besichtigungen ist ihnen noch lieber. Aus religiös-kulturellen Gründen ist das Fotografieren dort strengstens untersagt - es sei denn, man kauft für 20$ die Fotoerlaubnis. Der Reiseleiter hatte uns schon vorgewarnt, dass es in deren Cafeteria am Fuß des Berges, auf dem das Dorf ist, schon nicht einfach wäre, etwas zu kaufen, weil die sowas wie "geöffnet" und "geschlossen" nicht kennen. Wenn sie Lust haben, haben sie Lust, und wenn sie keine haben, haben sie keine. Dann kann man sich auf den Kopf stellen, man bekommt es nicht. Ich wollte mir dort etwas zu trinken und hunger­bedingt einen Burger kaufen. Die Flasche bekam ich, weil ich sie schon in der Hand und zur Kasse gebracht hatte, sonst hätte man sie ja