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Helferinnenindustrie

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Die Helferindustrie frisst sich fett an der Familienzerstörung.
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Jugendämter, Sozial- und Helferindustrie ist die größte Jobmaschine.

Helferinnenindustrie (je nach Zusammenhang auch Scheidungsindustrie, Sozialindustrie[1], Wohlfahrts­industrie) bezeichnet den Wirtschafts­zweig des Helfergewerbes. Darunter werden sowohl kommerzielle als auch kirchliche Hilfs­organisationen (Wohlfahrts­verbände, Beratungs­stellen, Frauen­häuser, Kinderschutz­vereine), die darin beschäftigten Berufsgruppen (Sozialarbeiter, Anwälte, Soziologen, Erzieher, Therapeuten) und die dahinter­stehenden Behörden (Ausländer­beauftragte, Behinderten­beauftragte, Frauenbeauftragten, Integrations­beauftragte, Familiengerichte, Krisen­interventions­stellen, Asylberater, Frauen­berater, Insolvenz­berater, Frauen­schützer, Kinder­schützer, Tier­schützer) verstanden.

Das Wortbestandteil Industrie[wikt] weist sowohl auf den gewerblichen Charakter der "Hilfe" also auch auf die Größe und Arbeits­teiligkeit[wp] des Wirtschafts­zweiges hin.

Zitat: «Der Helfer-industrielle Komplex mit Kirchen, Caritas, Arbeiterwohlfahrt, u.v.m. verdient kräftig. Wachstum getrieben auf der Verwendungs­seite des Brutto­inlands­produktes.»[2]
Helferindustrie und ihre Hilfe:
15 Betreuer für 35 Migranten im Asylheim - 1 Pflegekraft für Be­wohner im Pflegeheim.
Zitat: «Die Frage, warum das Familienrecht so außergewöhnlich reform­resistent bleibt, ist so schwer nicht zu beantworten. Man stelle einfach die Frage, wem es nutzt. Das System hält einen Behörden-, Helfer- und vor allem Juristen­apparat in Lohn und Brot, der seines­gleichen sucht.»[3]
Zitat: «Eine profitorientierte parasitäre Helferindustrie verdient sich am Kindeswohl eine goldene Nase.»[4]
Zitat: «In Deutschland gibt es mehr Juristen als Rechtsextreme und Terroristen. Kinder fallen eher einem Familiengericht zum Opfer, als einem rechten oder islamischen Terroranschlag.» - Walter Albrecht[5]
Zitat: «Die Helferindustrie ist die größte Jobmaschine. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die seit Jahren explosive Ausweitung des Helfer­potentials in keinem Verhältnis mehr zum Nutzen steht. Institutionen, die angeblich zur Überwindung von Problemen geschaffen wurden, halten diese geradezu aufrecht. Es kommt nicht mehr darauf auf das Was und Wie an, sondern darauf, dass eine große Anzahl verschiedener Menschen mit den Problemen ein und desselben Kindes ihren Lebens­unterhalt verdienen.» - Anton Bittler in der Zeitschrift "Unsere Jugend"[wp][6]

Stellung

Im Vergleich zu anderen Wirtschafts­zweigen hat die Helferinnen­industrie ein hohes Ansehen, weil als guter Mensch gilt, wer armen, bedürftigen, hungernden, kranken, misshandelten oder unter­drückten Menschen hilft. Eigentlich ist "Helfen" (für sich genommen) eine positive Sache. Das Gute und Richtige kippt aber ins Fragwürdige, wenn aus der familiären, nachbar­schaft­lichen oder spontanen Hilfe eine professionelle, ideologische oder bezahlte Hilfe wird. Dann wird der "Hilfs­bedürftige" zum "Kunden" und die "Hilfe" zur "Erwerbs­arbeit", die Arbeitsplatz und Einkommen von Vielen sichert.

Die meisten helfenden Berufe entstanden erst im 20. Jahrhundert; sie haben sich mühsam professionalisiert und sind zum Teil unterprivilegiert. Allein im Sektor der freien Wohlfahrt[wp] existieren über 80.000 Einrichtungen (Kinder­gärten, Erziehungs­heime, Jugend­häuser, Kranken­häuser, Behinderten­heime, Sozial­stationen, Beratungsstellen, Einrichtungen der Altenhilfe) mit etwa einer knappen Million haupt­beruflicher Mitarbeiter. Demgegenüber beschäftigte Deutschlands Schlüssel­industrie, der Kraft­fahrzeug­bau, im Jahre 1995 gerade 650.000 Personen. Beim größten Trägerverband, der Caritas, arbeiten 507.000 Mitarbeiter, mehr als bei VW oder Mercedes.[7]

Opferproduktion

Um die Helferindustrie am Laufen zu halten, bedarf es natürlich ständig neuer Opfer. Es gibt also handfeste ökonomische Gründe, überall Opfer zu sehen und deshalb sorgen "Opfermacher" ständig für Nachschub. Im Zuge der Frauenbewegung hat sich eine gut ausgebaute Infrastruktur entwickelt (Frauenhäuser, Beratungsstellen, Frauen­beauftragte). Kinder- und Tierschutz­vereine haben weitere "Geschäftsfelder" erschlossen. Auch Migranten wurden von der Helferindustrie als Opfergruppe "entdeckt". Diese Entwicklung wurde maßgeblich vorangetrieben durch die feministische Dichotomie[wp] von der guten Frau (= Opfer) und dem bösen Mann (= Täter). Überall wird mit dichotomischen Zuweisungen gearbeitet: Das gute Kind - der schlechte Erwachsene, die gepeinigte Kreatur - der quälende Mensch, der kultur­bereichernde Ausländer - der rassistische Deutsche, der benachteiligte Migrant - der bevorzugte Einheimische. Die Liste ließe sich fortsetzen.

Betroffenheitsbeauftragte

Im Tross der Helferindustrie befinden sich "Betroffenheits­beauftragte" aller Parteien, die Medien mit ihrer Opfer­bericht­erstattung, Gutmenschen aller Art und Lila Pudel. Die Helferindustrie ist dabei in der komfortablen Situation, dass sie als "politisch korrekt" gilt und sowohl von einer Opfer-Lobby (Beispiel: Hartz4-Partei Die Linken, Frauenbeauftragte, Frauen­rechtlerInnen) als auch von einer Helfer-Lobby (Wohlfahrts­verbände, Sozialverbände, Frauenhäuser) politisch gestützt werden.

Das Opfer im gesellschaftlichen Kontext

Opfer spielen eine bedeutende Rolle im öffentlichen Leben, vor allem Opfer von Gewalt und Missbrauch. Sie dienen dazu, anderen moralische Festigung und Orientierung zu geben. Die Darstellung von Frauen als Opfer von Männern ist ideologisch motiviert, weil so Schuldgefühle induziert und damit politische Forderungen durchgesetzt werden können. Synonym wird deshalb auch von einer Opferindustrie gesprochen.

Die Opfermacher sind nicht zu stoppen, weil es genügend Menschen gibt, die gern die Opferrolle übernehmen. Das wiederum liegt daran, dass der Opferstatus hierzulande kein unattraktives Lebenskonzept darstellt. Die Betroffenen werden in einen Kreis von Menschen aufgenommen, die vermeintlich ein gleiches Schicksal erlitten haben. Sie erhalten eine Identität, die sie von jeder Verantwortung entbindet, weitgehend unangreifbar macht und ihnen Mitgefühl sichert.

Die Gutmenschen sind gleichfalls nicht zu stoppen, weil es ebenfalls genügend Menschen gibt, die gern die Helferrolle übernehmen. Besonders Frauen geben häufig als Berufswunsch an "helfen zu wollen". Dies und der politische Druck, Frauen in Erwerbsarbeit zu bringen, bringt die Helferindustrie zusätzlich unter Wachstumsdruck. Eigenes Einkommen in Verbindung mit sozialer Arbeit sichert den Frauen hohes gesellschaftliches Ansehen.

Menschen mit einen gequälten Ego können sich die Anliegen der Gutmenschen und der Helferindustrie zu Nutze machen. Das Prinzip "Macht durch Hilfe" ist ein möglicher Ausweg, um Aufmerksamkeit, Zustimmung und Bekanntheit zu erlangen. Die wirklichen individuellen Ziele müssen möglichst geschickt verschleiert werden, die Opferrolle ist für Machtspiele eine perfekte Tarnung.[8]

Der Helfer und sein Opfer

Das Opfer ist in erster Linie das Objekt seiner Helfer. Andererseits legitimiert das "Opfer" die Existenz, gesellschaftliche Funktion und berufliche Tätigkeit des "Helfers" und sichert ihm Status und Einkommen. Helfer und Opfer stehen also in einem symbiotischen Verhältnis zueinander:

  • Ein Opfer gibt den Opferstatus, der ihm viele Vorteile bietet und die Unterstützung, die der Helfer leistet, nur ungerne wieder auf.
  • Der Helfer wiederum gibt das Opfer nicht gerne wieder frei, der ihm seinen Arbeitsplatz und sein regelmäßiges Einkommen sichert.

Wird ein Bürger erst einmal von einem Helfer betreut, so ist es gar nicht so selten, dass dieser im Rahmen seiner Helfertätigkeit dem Opfer/Diskriminierten/Benachteiligten weitere Angebote des Helfermarktes erschließt, womit der Helfer für die Helferindustrie weitere Aufträge akquiriert. Die Zahl der vermeintlichen Opfer, Diskriminierten und Benachteiligten nimmt auf diese Weise epidemisch zu, so dass die Helferindustrie zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig heranwachsen konnte.

Der Kriminologe Michael Bock zeigt auf, wie Helferindustrie, Politik und Feministinnen vor allem die Frau als Opfer inszenieren.[9]

Die Helferindustrie als Arbeitsbeschaffungsprogramm

Die Helferindustrie stellt in der Privatwirtschaft einen der größten Arbeitsgeber dar - laut Wikipedia soll die Caritas in ihrer Eigenschaft als Sozialkonzern mit rund 507.000 Mitarbeitern der größte private Arbeitgeber in Deutschland sein -, woraus sich für die professionellen Anbieter von Hilfeleistungen die Notwendigkeit der Sicherstellung einer möglichst hohen Zahl von Bedürftigen und zu Betreuenden ergibt, um die vielen mit der Bereitstellung von diversen Hilfsleistungen verbundenen Arbeitsplätze gewährleisten zu können. Die Erschließung neuer Klienten und Zielgruppen liegt deshalb im Eigeninteresse der Helferindustrie, weil viele Sozialpädagogen, Sozial­arbeiter und Juristen ohne neue "Fälle" erwerbs- und damit einhergehend einkommenslos bleiben würden. Rechts­anwälte verdienen für Beratung und Vertretungen vor Gericht allerlei Gebühren und Honorare und den Trägervereinen von Frauen­häusern sichert jedes weibliche Opfer Fördermittel für den Weiterbetrieb ihrer Einrichtungen und den Erhalt der Arbeits­verhältnisse der dort tätigen Mitarbeiterinnen. Die so genannten Kinderhilfs­vereine, die sich angeblich um das Kindeswohl sorgen und für die Legitimierung ihrer vorgeblich philantropischen Aktivitäten fallweise auch die Denunziation einer Familie durch einen Nachbar zum Anlass nehmen, um Eltern die Kinder ungerechtfertigter­weise wegzunehmen.

Die Mär von der Frau als Opfer ist die Grundlage für ein großangelegtes Arbeits­beschaffungs­programm und sichert tausende von Arbeitsplätzen in der so genannten Helferindustrie. Die Sozial­arbeiter der Caritas und der Diakonie behalten ihre Arbeitsplätze auch nur, wenn genügend Opfer zu betreuen sind, die in deren Eigenschaft als Kunden profitable Aufträge garantieren.

"Betreuer erzeugen den Fürsorgebedarf durch die Erfindung von Defiziten. Der Wohlfahrtsstaat fördert also nicht die Bedürftigen, sondern die Sozialarbeiter." [10]

Folgerichtig werden selbst in kirchlichen Beratungs­stellen kaum noch Anstrengungen unternommen, bei Ehekrisen auf eine Versöhnung der Partner hinzuwirken, denn das wäre aus Sicht der Trennungs- und Scheidungs­profiteure kontraproduktiv.

Zitat: «Alleinerziehende sind ein großes Geschäft - zumindest für die Wohltäter­industrie von Kirchen, Gewerkschaften, Arbeitgebern oder "freien" Unternehmen.»[11]

Auch Partei- und Politfunktionärinnen profitieren von ihrem politischen Einsatz für die förder­bedürftigen, benachteiligten und unterdrückten Frauen. Sie haben ein Netzwerk von Frauenbeauftragten, das schon als legendär zu bezeichnen ist, und handeln im politischen Auftrag, die Benachteiligung der Frauen zu sichern statt sie aufzuheben. Und wenn die Frau Ausländerin ist, dann ist der Eifer doppelt so groß, und wenn der Mann Deutscher ist, dann ist das dieselbe ja dreifach unterdrückt und muss vor ihrem ausbeuterischen Partner unbedingt beschützt werden. Und so wird der Opferstatus der Frau eifersüchtig bewacht und auf vielfache Weise verteidigt, da schließlich niemand die Einkommens­quelle verlieren will, die den eigenen Lebens­unterhalt sicherstellt.

Männer hingegen erfahren, dass für sie im Ernstfall niemand zuständig ist und sich niemand ernsthaft für ihre Probleme interessiert. Die Regel ist, dass Frauen in ihrer subjektiven Befindlichkeit kostenlos bedient werden, besonders wenn sie Mütter sind. Väter werden für die Berücksichtigung ihrer Situation an (kosten­intensive) Rechtsanwälte und Gerichte verwiesen.

Geschäftsmodell

Die Scheidungsindustrie profitiert von der Familienzerstörung. Ein Geschäftsmodell dafür wird von Rainer Schnittka am Beispiel von Berlin vorgestellt.[12]

Ein anderes Beispiel aus Hagenow:

Eine Umgang boykottierende Mutter und ein Umgang suchender Vater. Zwei Anwälte, Richter Michael Dallmann, Jugendamt­mitarbeiter Ulrich Görn, Verfahrensbeistand Silke Mensch, Umgangs­pfleger Franz Daetz und ein sechsjähriges Kind. Der Schluss des Artikels steht symptomatisch für das deutsche Familienrecht: "Ende offen."[13] Das bedeutet im Klartext: Der Umgang darf von der Mutter fröhlich weiter sabotiert werden, bis entweder der Vater oder das Kind "endlich" aufgeben und der Fall dann als "erledigt" in den Akten sterben kann. Aber bis dahin verdienen noch kräftig sechs Koryphäen der Helferindustrie an dem Streit.[14]
Zitat: «Abgekartete Spiel. Sie verursachen Problemen, bieten Anwälte an, kassieren ab und machen damit gepflegten Urlaub.» - Joel Peretz[15]

Dem Eigenwohl verpflichtet

Tausende von professionellen Hilfs­dienst­leistern (Rechtsanwälten, Jugendamt­mitarbeitern, Gutachtern, Verfahrens­beiständen, Familienrichtern, Psycho­therapeuten, Familien­beratern, Familien­therapeuten, Umgangsbegleitern) in Deutschland sichern ihren Lebensunterhalt dadurch, dass andere Menschen (Männer und Frauen) sich zunächst privat und dann gerichtlich streiten, sich schließlich scheiden lassen - und anschließend um die Klärung von sorge-, unterhalts- und umgangsrechtlichen Fragen streiten.

Die Involvierung eines Teils der am Elternkonflikt beteiligten professionellen Nutznießern, nämlich der Rechtsanwälte, ist im Normalfall nicht nur überflüssig, sondern sogar sowohl dem Kindeswohl als auch dem Elternwohl abträglich. Alle anderen professionellen Helfer haben in der Regel einen wie auch immer gearteten positiven Auftrag und sind direkt oder indirekt dem Kindeswohl verpflichtet, was jedoch bei den Anwälten nicht der Fall ist, da dieselben kontra­diktorisch die wie auch immer gearteten Interessen ihrer Mandanten (Mutter oder Vater) zu vertreten haben. Die Anwälte bringen neben den Eltern selbst das größte Eskalations­potential in den Trennungs­prozess ein. Der Auftrag des Anwaltes lautet nicht Konfliktlösung, sondern einseitige Parteien­vertretung und auch die Anweisung des Mandates an den Anwalt lautet nicht Konflikt­lösung, sondern Erzielung eines Erfolgs für sich selbst und damit eines Sieges über den Verfahrens­gegner.

Im Familienkonflikt gibt es aber systemisch betrachtet keine Lösung, die nur die Interessen einer Seite berücksichtigt. Der Rechtsanwalt ist daher ein Lösungs­verhinderer per se, allerdings einer der mit staatlicher Gutheißung und teils sogar durch die Finanzierung aus Steuermitteln agiert. (Prozesskostenhilfe)

Bei den anderen beteiligten professionellen Helfern neigt man zunächst der Annahme zu, dass ihr Einsatz sinnvoll sein könnte. In diesem Zusammenhang gilt jedoch zu bedenken, dass Erwerbspersonen primär wirtschaftliche Eigeninteressen verfolgen, was jedoch bei verständiger Würdigung der Tatsachen den Normalfall darstellt. Wer als Psychologe eine eigene Praxis betreibt, muss die Miete für die Arbeits­räumlichkeiten bezahlen, muss Büromaterial- und Verwaltungs­kosten aufbringen und muss selbst ein auskömmliches Gehalt soll die Person ja schließlich auch erzielen, auch ein Kinderheim muss seine Kosten erwirtschaften, auch eine Pflegefamilie benötigt das Pflegegeld für die Abdeckung des nicht unwesentlichen Aufwands. Diesen betriebs­wirtschaftlichen Umständen ist die Gefahr inhärent, das nur wenig aufrichtiges Interesse daran besteht, bei der gütlichen Lösung von Konflikten mitzuwirken, weshalb beispielsweise ein Kinderheim in einem Entwicklungs­bericht über ein aufgenommenes Kind vermerkt, dass selbiges unter keinen Umständen wieder in die Obhut seiner Herkunftsfamilie gegeben werden darf, obwohl sich die Verhältnisse in der Herkunfts­familie inzwischen deutlich verbessert haben können.

Die Pflegeeltern betrachten möglicherweise die leiblichen Eltern als ihre Bedrohung, weil diese ihnen das Kind streitig machen und damit auch eine nicht unerhebliche Einkommens­quelle gefährden können.[16]

Zitat: «Großzügig konsumieren, aber was Politik und bürgerliche Rechte angeht, hat das Volk das Maul zu halten - ein ideales Biotop für ewige Besserwisser, die keinen Widerspruch oder Kritik ertragen, für Volks­erzieher, Gender­strategen und all die anderen Nichtskönner von der Linksfront. Derzeit hören wir ständig von den "menschen­unwürdigen Zuständen", unter denen Asylbewerber hierzulande leiden würden. Diese Klagen vernehmen wir exakt aus den Mündern jener Leute, die unablässig offene Grenzen, mehr Zuwanderung und "Bleiberecht für Alle" fordern und hier nichts anderes, als ein gigantisches Betätigungsfeld für ihre linke Klientel ausmachen. Sie verkaufen es als Nächstenliebe, Altruismus, Menschlichkeit und als soziale Verantwortung - in Wirklichkeit handeln sie aus Eigennutz, denn eine Menge Zuwanderer bringen ein ganzes Heer von Sozialarbeitern, Soziologen, Sprachlehrern und andere Gesellschafts­formern in Lohn und Brot, also Klientel[wp], das in sozialistischen Strukturen natürlich eher eine steuer­finanzierte Anstellung findet»[17]

Kampf gegen Rassismus

Randall Collins[wp] hat in den 1970er Jahren die Konflikttheorie[wp], die u. a. mit dem Namen von Sir Ralf Dahrendorf[wp] verbunden und in Deutschland nahezu vergessen ist, auf eine individuelle Basis gestellt.

Menschen sind an Eigen­interessen ausgerichtet. Gesellschaften sind aufgrund der unterschiedlichen Interessen ihrer Mitglieder unweigerlich der Schauplatz von Konflikten. Die Konflikte haben den Zugang und die Kontrolle von Ressourcen zum Gegenstand. Ziel der Gesellschafts­mitglieder ist es, durch Zugang zu Ressourcen den Status zu erhöhen, den sie sich selbst zuschreiben. In Gesellschaften gibt es Interessen­koalitionen, die Collins an der Sozial­struktur festmacht. Die Sozial­struktur ist der Ausdruck gesellschaftlicher Ungleichheit, die auf materiellen Unterschieden basiert und mit Zuweisungen von subjektivem Status einhergeht.

Diejenigen, sagen wir die akademisierte Mittelschicht, die sich sozial anderen überlegen wähnen und einen Zugang zu Ressourcen gewinnen bzw. kontrollieren wollen, nutzen diejenigen, die den entsprechenden Zugang zu Ressourcen nicht haben, aus. Dabei kommt es ihnen zugute, dass sie eher als z. B. Mitglieder der Arbeiterklasse ein Symbol­system entwickeln können, das nicht nur für Kohärenz der eigenen Gruppe sorgt, sondern als Mittel eingesetzt werden kann, um Ressourcen­zugänge zu monopolisieren und Mitglieder als sozial unterlegen angesehener Gruppen auszunutzen.

Wie hat man sich das vorzustellen?

Nehmen wir den derzeit so populären Kampf gegen Rassismus.

Ergänzen wir die Vielzahl von Absolventen und von politischen Aktivisten, die keinerlei Fähigkeiten besitzen, die auf dem freien Arbeitsmarkt gehandelt werden können. Sie wären, müssten sie sich eine richtige Arbeit suchen, nicht vermittelbar.

Durch den Besuch von Hochschulen sind sie mit den ideologischen Symbol­systemen ihrer Dozenten bekannt gemacht geworden, von Dozenten, die ebenfalls keinen Fuß auf den richtigen Arbeitsmarkt bekommen, die es aber geschafft haben, sich an Hochschulen eine Nische einzurichten, in der sie nunmehr Studenten mit dem anfüllen, was gesellschaftlich nutzlos ist, weil es keinen Mehrwert schafft.

Nach Abschluss des Studiums müssen die Angehörigen der akademisierten Mittelschicht ein Auskommen für sich finden, eines, das nichts mit Arbeit zu tun hat, bei der man sich die Finger schmutzig machen muss, sondern eines, das mit vermeintlich intellektueller Tätigkeit zu tun hat, denn daraus, dass die akademisierte Mittelschicht angeblich intellektuelle Tätigkeit verrichtet, leitet sich ihr Überlegenheits­anspruch ab.

Der Gegenstand, auf den sich diese intellektuelle Tätigkeit richtet, muss zwei Bedingungen erfüllen: Er muss popularisierbar sein, sich zum Hype aufbauen lassen, und er muss als Legitimation dafür dienen können, dass man sich von Steuer­zahlern für seine intellektuelle Tätigkeit finanzieren lässt.

Aufgrund der ideologischen Herkunft der meisten dieser akademisierten Mittel­schichtler und aufgrund der Hysterie, mit der in Deutschland die politische Landschaft eingeteilt wird, bietet sich alles, was mit einer vermeintlich rechten Ideologie verbunden ist dazu an, um zum Symbol­system aufgebaut zu werden, das ein sorgloses Leben ermöglicht.

Rassismus ist ein solches Symbolsystem.

Rassismus wird negativ bewertet und eignet sich entsprechend, um nicht nur ein Überlegenheits­gefühl daran zu binden, dass man Rassismus bekämpfen will, es eignet sich auch dazu, den subjektiven Status zu erhöhen. Man ist nicht mehr niemand, der ein sinnloses Studium absolviert und vielleicht sogar abgeschlossen ist, nein, man ist ein mutiger Schreib­tisch­kämpfer gegen den Rassismus.

Dieser Kampf gegen den Rassismus, er ist natürlich symbolischer Natur. Er findet nicht auf der Straße, in Kneipen oder auf rechten Konzerten statt. Er ist rein intellektuell; besteht in Maßnahmen, die wiederum finanziert werden müssen. Da der Kampf gegen Rassismus auch bei Politikern zum guten Ton gehört, sie ihren eigenen Status dadurch aufzubessern versuchen, dass sie fehlende Leistung und fehlende Erfolge durch einen intensiven Kampf gegen eine Chimäre[wp] ersetzen, trifft sich ihr Streben nach sozialem Status hier mit dem Streben der akademisierten Mittel­schichtler in ihrem verzweifelten Versuch, ein Auskommen ohne (Hand-)Arbeit zu finden.

Also werden die akademisierten Kämpfer gegen den Rassismus aus Steuer­geldern finanziert. Sie führen Maßnahmen, Aktionen durch, schreiben Argumentations­hilfen, publizieren, diskutieren untereinander, gründen Netzwerke, führen von Steuer­zahlern finanzierte Netzwerk­treffen durch, sammeln vermeintlich rassistische Vorgänge und Kriminalität, die sich leicht als rassistisch motiviert darstellen lässt (wie z. B. Straftaten gegen Asylbewerber, die generell und in einer perfekten Anwendung des Fehlschlusses der Bejahung des Konsequens als rassistisch motiviert deklariert werden), um damit zu belegen, wie wichtig ihr Kampf gegen den Rassismus und die damit einhergehende Finanzierung durch Steuerzahler doch ist.

Der Kampf gegen Rassismus ist jedoch nicht mehr als eine symbolische Maßnahme im Kontext des entsprechenden Symbol­systems, mit dem die akademisierte Mittelschicht versucht, sozialen Status zu gewinnen und Arbeit durch intellektuelle Tätigkeit zu ersetzen. In den Worten von Randall Collins nutzen sie ihren formalen Bildungstitel und ihren Zugang zu Politikern, die wiederum Zugang zu Ressourcen kontrollieren, nicht nur dazu aus, sich selbst ein Auskommen und einen subjektiven sozialen Status zu verschaffen, sie nutzen ihn vor allem dazu aus, nicht akademisierte Mittel­schichtler, Arbeiter, alle anderen, die ihr Einkommen mit ihrer Hände Arbeit und oft genug im Schmutz verdienen müssen, nach Strich und Faden auszunutzen, nein auszubeuten.

Denn die Mistelorganisationen, die die akademisierten Mitglieder der Mittelschicht gegründet haben, um ihre Interessen an Steuergeldern besser durchsetzen zu können, sie liefern keinerlei Mehrwert. Sie sind schwarze Löcher, in die Steuergelder auf Nimmer­wieder­sehen verschwinden. Jeder Euro, der in die Banken­rettung investiert wurde, ist besser angelegt, denn Banken machen irgendwann wieder Gewinn und schaffen Mehrwert. Organisationen wie die Amadeu-Antonio-Stiftung machen keinerlei Gewinn und schaffen auch keinen Mehrwert. Sie sind Versorgungs­anstalten, die den Unterhalt für diejenigen sichern, die in ihrem Netzwerk zu finden sind.

Dass der Kampf gegen Rassismus ausschließlich dazu da ist, die Kämpfer zu bereichern, wird schon anhand der Zahlen deutlich, die die Kämpfer selbst bereit­stellen. Noch nie gab es nach ihrer Auskunft so viel rassistisch motivierte Straftaten wie heute. Und noch nie wurde so viel Geld für den Kampf gegen Rassismus ausgegeben wie heute. Je mehr Geld in die Rassismus­bekämpfung fließt, desto mehr Rassismus gibt es. Das ist eine logische Folge daraus, dass die Anzahl derer, die vom Kampf gegen den Rassismus leben, immer größer wird. Wenn immer mehr vom Kampf gegen den Rassismus leben, muss auch immer mehr Rassismus herbei­geredet werden, damit der immer gierigere Griff in die Taschen der Steuerzahler legitimiert werden kann.

Michael Klein[18]
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