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Chemnitz
Chemnitz ist eine deutsche Großstadt im Bundesland Sachsen. Die kreisfreie Stadt liegt im Südwesten des Freistaates Sachsen[wp] und stellt die drittgrößte Großstadt des Bundeslandes dar. Die Stadt erlangte deutschlandweit Bekanntheit als Schauplatz einer vermeintlichen Hetzjagd von Neonazis auf Scheinflüchtlinge. Seit 2006 ist Barbara Ludwig Oberbürgermeisterin von Chemnitz.
Ja, woher? Unerklärlich das Ganze in #Chemnitz. Niemand hatte auch nur einen leisen Verdacht. Es kam so plötzlich. So ganz ohne Ankündigung.
Ein Mysterium.[6]
Wortmeldungen
| Zitat: | «Was mich kolossal an der Berichterstattung von Medien stört, ist die stete Überschrift "Rechte und Linke demonstrieren in #Chemnitz". Die beiden Pole bilden nicht ab, dass da sehr wohl auch eine demokratische Mitte ihr Grundrecht ausübt.» - Daniel R. Schmidt[7] |
| Zitat: | «Linksextreme werfen Brandkörper auf die Mahnwache in #Chemnitz. Die Polizei schaut tatenlos zu.
Wer es nicht glaubt: Einfach selbst ansehen und ein Bild machen!» - Hartes Geld[8][9] |
| Zitat: | «Nach einer dem üblichen Muster folgenden Auseinandersetzung mit finalem Messereinsatz und einem toten sowie zwei schwerverletzten Einheimischen - der Fall ist noch nicht aufgeklärt, aber ich nehme über die Täter gern Wetten an - spitzt sich die Lage in Chemnitz zu. Zumindest die achtbaren Sachsen scheinen nicht gewillt zu sein, nach den immer neuen Proben der Tranchierkünste unserer Neumitbürger klaglos die Toten zu begraben, die Verletzten zu versorgen und das Blut wegzuwischen. Hunderte zogen mit "Wir sind das Volk!"-Rufen durch die Straßen, nachdem ein Stadtfest wegen der Bluttat abgebrochen werden musste.
Die Medienberichte folgen ebenfalls dem üblichen Muster und richten sich wie stets pauschal gegen die eigenen Landsleute - also die Einheimischen, der Genosse Journalist kennt ja keinen Landsmann mehr, und für importierte Kriminelle hat er allzeit Verständnis, sofern sie nicht gerade in seinem Vorgarten Schutz suchen. Spiegel Online meldet den "Tod" eines 35-Jährigen unter der Schlagzeile "Rechte marschieren in Chemnitz auf"; man muss ja Prioritäten setzen. "Antifaschistische Aktivisten berichten in sozialen Medien von Übergriffen auf Migranten", heißt es prioritätseskalierend weiter; anscheinend halten die antifaschistischen Aktivisten in der Spiegel-Redaktion ihre twitternden Milchbrüder für eine seriöse Quelle. Die Stadtverwaltung zeigte sich, wie die Zeit kundtat, "besorgt über die spontanen Demonstrationen" - und nicht etwa über die Messerfolklore, die sie ausgelöst hat. Merke(l): Die Linken "demonstrieren", die Rechten "marschieren". Linke "rufen" Parolen, Rechte "brüllen" oder "grölen" sie. Rechte werfen Flaschen auf Polizisten, während von links "Steine fliegen". Rechte "machen Jagd", Linke "blockieren" oder "rangeln". Und unsere importierten Messerstecher geraten in einen "Streit", wobei "es" zu Toten, meist aber bloß Verletzten kommt. Dem Betrachter bleiben die notorischen Danisch-Fragen: Wer kauft so etwas? Wer wählt so was? Wer glaubt denen noch etwas?» - Michael Klonovsky[10] |
| Zitat: | «Die gesamte Berichterstattung über Chemnitz sendet erneut die fatale Botschaft aus: Wer über die anhaltende Perversion von Asylrecht und Zuwanderung kritisch denkt; wer sich über kriminelle Migranten beschwert und durchaus einen moralischen wie juristischen Unterschied macht zwischen hier beheimateten Straftätern und solchen, die nie hätten ins Land gelassen werden dürfen; wer sich über das dreiste, undankbare Verhalten von Menschen empört, die als angeblich Schutzsuchende unsere Gastfreundschaft beanspruchen und selbige mit Füßen treten; und wer bei all dieser Kritik sogar noch ausdrücklich klargestellt, dass er damit keinesfalls ein Pauschalurteil über alle Migranten spricht, sondern alleine über die evident auffällige Minderheit und z.B. mehr als 700.000 nicht abgeschobene abgelehnte Personen: Wer immer also solche Sorgen artikuliert, der gehört unisono zum braunen Bodensatz, ist dunkeldeutscher Rassist und wird mit gewalttätigen Faschisten in einen Topf geschmissen, die Jagd auf Ausländer machen.» - Philosophia Perennis[11] |
| Zitat: | «Palästinenser berichten von Alltagsrassismus[wp] in Chemnitz. Ja, dann geht eben, aber nicht von Chemnitz in eine andere deutsche Stadt, verlasst Deutschland einfach, wenn wir so schlimme Rassisten sind.» - Richtungsweiser[12][13] |
| Zitat: | «Am 25. August 2018 fand in Chemnitz ein Mord statt. [...] Nach diesem Mord war die Situation in Chemnitz angespannt. An mehreren Tagen nach der Tat kam es zu Demonstrationen, und die Bundesregierung sprach von Hetzjagden auf Ausländer und von Zusammenrottungen, die nicht zu dulden seien.[14]
Doch warum genau wurde demonstriert, bzw. warum gingen so schnell und so viele Menschen auf die Straße? Auch nach fast 30 Jahren ist die wirtschaftliche Situation in den Bundesländern der ehemaligen DDR immer noch schlechter als im Rest Deutschlands. Die Chemnitzer haben also Grund, erzürnt zu sein. Doch da ist mehr. Von den 247.422 Menschen mit Hauptwohnsitz in Chemnitz waren zum 31. Dezember 2017 aber nur 18.721 (7,6 %) nicht deutsche Staatsangehörige.[15] In Chemnitz waren in 2017 von 618 Tatverdächtigen wegen Gewaltkriminalität 281 (45,5 %) nichtdeutsche Tatverdächtige.[16] Nicht deutsche Staatsangehörige sind also um den Faktor 6 überrepräsentiert. Die Anzahl der Gewalttaten unter den rechtsextremistische Straftaten in Chemnitz lag in 2017 bei 6.[sic!][17] Und der Vorwurf der Zusammenrottungen von der Bundesregierung dürfte die Stimmung noch zusätzlich angeheizt haben. Das Wort Zusammenrottung wurde in der Verfassung der DDR verwendet, um Demonstrationen zu verbieten. Die Bürger der ehemaligen DDR werden also fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung[wp] mit alten Verboten konfrontiert. Statistisch betrachtet gibt es also wenig, was man den Chemnitzern vorwerfen kann. [...] Am 1. September widersprach Sachsens Generalstaatsanwaltschaft.
Am 5. September widersprach Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Und am 7. September widersprach der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen.
Maaßen wurde daraufhin von diversen Politikern in Frage gestellt.[22] [...] Die erste Hetzjagd, die in Chemnitz stattfand, richtete sich gegen Andersdenkende in der Regierung und gegen Hans-Georg Maaßen, als er die Aussagen der Regierung in Frage gestellt hat. Dieser wurde aus dem Amt gejagt, nachdem er die Aussagen der Regierung in Frage gestellt hat.»[23] |
| Man reibt sich verwundert die Augen. Und die Ohren.
Nun wurde also in Chemnitz ein Mann erstochen und zwei mehr oder weniger schwer verletzt. Nach aktuellem Stand der Presse sind zwei Messerfachkräfte aus Syrien und dem Irak als dringend verdächtig eingebuchtet worden. Doch fast niemand äußert sich dazu, dass dort ein Mensch getötet wurde - und wenn, dann eher so nach dem Schema "Bedauerlich, schrecklich, kommt vor...". Eher wie ein unvermeidlicher Unfall. Dass aber Leute dann stinksauer reagieren und Wut rauslassen, daraus wird dann ein Staatsdrama gekocht und ein hochintensives Ablenkungsmanöver auf "Rechte" durchgeführt. Man redet zwar davon, dass da drei Gruppen von Menschen waren, Rechte, Linke, Migranten, aber nur bei den Rechten verwendet man das Attribut "gewaltbereit". Obwohl gar nicht so dargelegt wurde, welche Form von Gewalt da gemeint sei. Und man produziert intensiv das Ablenkungsmanöver, dass Chemnitz ein Problem mit einem rechten gewaltbereiten Mob habe. Nicht etwa mit asylbeantragenden Messerstechern. Es heißt derweil, der Mann sei "grundlos" erstochen worden, als ob dieses neutrale, anlasslose irgendetwas exculpierendes, neutralisierendes an sich hätte. Kurioserweise nennt man Leute, die andere grundlos erstechen, nicht "gewaltbereit". Beachtlicherweise hat man heute allerdings mal nicht den Vorwurf gegen Neubundesländernde erhoben, dass sie unberechtigt töbern, weil es dort ja gar keine Migranten gäbe. Fällt etwas schwer mit 'ner Messerleiche. Vielleicht sollte man künftig da nicht mehr von "Lügenpresse", sondern von einem "Mob lügenbereiter Journalisten" sprechen. FOCUS fragt, wie es nach der Messerattacke zu einem Aufmarsch kommen konnte.[ext] Was für eine Frage. Da wird einer abgestochen und man erwartet von den Leuten, dass sie dem so gleichgültig und teilnahmslos gegenüberstehen wie die Tagesschau. Die übrigens erstaunlicherweise über den Fall berichtet hat, obwohl der Gniffke doch gerade erst ausführlich erklärt hatte, dass sie über solche Messermorde nicht mehr berichten, weil nur von lokaler Bedeutung. Immer wie man's gerade braucht. Die SPD-Bürgermeisterin Barbara Ludwig sagte dem MDR, der das - natürlich - kritiklos rumposaunt[ext], sie sei entsetzt. Aber nicht etwa über den Mord, sowas kommt bei linken Revolutionen halt vor, sondern dass Leute darüber erzürnt sind:
Einer wurde abgestochen, zwei verletzt, und sie redet davon, dass die Leute, die sich da nun versammeln, "die Situation chaotisieren", denn bis dahin war es ja ein "friedliches Stadtfest". Der Tote dagegen scheint ihr egal zu sein. Tritt sich fest. Schön ist auch der:
Ach, gar. Gestern hatte es noch geheißen, man habe das Stadtfest aus Pietät beendet. Heute sagen sie, ach das mit der Pietät war gelogen. Wir beenden doch wegen eines Toten unser schönes Stadtfest nicht. Und während der Gniffke beim vom Asylanten erstochenen Arzt gerade noch ausgiebig[ext] erklärte, warum das kein Thema sein könne, stürmen jetzt die Faktenfinder der Tagesschau los[ext], weil man Gegenpropaganda brauchte. Und das Ergebnis ihrer Faktenfinderei ist:
Nach aktuellem Wissensstand haben ein Syrer und ein Iraker einen Deutschen erstochen, und sie reden da von rechter Gewalt. Meinen sie damit rassistisch-arabische Deutschenfeindlichkeit? Dann kommt die Sachsen-SPD mit Grönemeyer[wp] daher:
Was erstaunlich ist. Denn eben zeigte man sich ja noch entsetzt darüber, dass die rechte Szene dort laut wird und den Mund aufmacht, und nun fordert man genau das selbst zu tun, dessen man die Rechten dort zürnt. Ist es nun gut oder schlecht, laut zu werden? Und warum ist es gut, wenn die einen sagen, was sie nicht wollen, aber schlecht, wenn es die anderen sagen? Seit wann überhaupt legt ein Grönemeyer fest, was "gewollt" ist? Und ist das, was dort abläuft, nicht genau das, was er fordert, nur rechts-links-vertauscht, nämlich "richtig laut werden, damit die linke Szene merkt: Das ist hier nicht gewollt?" - darüber kann man nun denken wie man will, man kann es gut oder schlecht finden, die Meinungsbandbreite ist enorm, nur diese Logik, dieses "Schaut, was die bösen Rechten machen, lasst uns dagegen sofort das Gleiche tun, denn wir sind die Guten!" vermag meine Bullshit-Detektoren nicht zu überwinden. Mir fällt da gerade ein Zitat des Kiss-Frontmannes Gene Simmons[wp] ein, der dazu mal sagte:
Iris Berben[wp] hätte noch gefehlt, aber die wird vermutlich auch nicht lange auf sich warten lassen. Als Jugendlicher fand ich Kiss ganz schrecklich und verstand nicht, warum die Klassenkameraden auf das Geschrei von Kiss standen. Ich hätte nicht gedacht, dass deren Frontmann zu den Intelligentesten der Branche gehört. Seltsam ist auch der:
Irgendwie habe ich den Verdacht, dass er damit nicht die Leiche meinte.
Wieder so ein überspezifisches Dementi. Man könnte ja einfach sagen, dass "Selbstjustiz" in einem Rechtsstaat keinen Platz habe, aber die braucht man noch. Abzulehnen ist sie nur, wenn sie von "rechten Horden" kommt. Denn die stellen sich wie Gewalttäter gegen die "riesige demokratische Mehrheit in diesem Land". Demokratie ist, wenn die Mehrheit das Maul hält. Syrer und Iraker, die messern, begehen natürlich keine "Selbstjustiz". Und gleich nochmal:
Randalierenden Mob, Selbstjustiz, Zerstörungswut darf man nach SPD-Meinung nicht dulden. Messermord wohl schon, dagegen sagen sie nichts. Beachtlich auch der Standpunkt der Linken:
Was klar die politischen Prioritäten darlegt: Mord - naja, schrecklich, Hintergründe unklar. Wie so ein Autounfall eben, sowas passiert eben. Aber Proteste dagegen, die sind dann "aufs Widerlichste", und das ist dann gleich Superlativ. Nicht Messeropfer, aber Protestopfer müssten geschützt werden. So kennt man das auch von Stalin und Mao: So ein Messer zwischen den Rippen ist kein Problem, und auf ein paar Leichen mehr oder weniger kommt's auch nicht an. Aber wehe einer ist abweichender Meinung. Abweichene Meinung von der Migrationsdoktrin darf es nicht geben. Wo kämen wir schließlich hin, wenn wir politisch divers wären? Schließlich zeigt die Linke dann auch auf, was zu tun und zu denken ist:
Es war kein Mord, kein Totschlag. Es war ... ein Unglück. Trauert ein bisschen. Arbeitet es auf. Und haltet das Maul. Würde mich interessieren, ob man es dauch als Unglück und Trauerfall wegverharmlosen würde, wenn das Messer andersherum stechen würde. Ach ja, herzliches Beileid auch:
Und wenn eh nichts mehr zu retten ist, dann kommt der Regierungssprecher Seibert und setzt einen drauf:
Zusammenrottungen nähme die Bundesregierung nicht hin. Das ist seltsam, denn die damals am Kölner Hauptbahnhof[wp] hat man schon hingenommen. Und vor ein paar Tagen belagerten 800 gewaltbereite Linke einen Youtuber namens Drachenlord[ext], was die Bundesregierung auch nicht zu Reaktionen wegen Zusammenrottungen und Hetzjagden veranlasst hätte. Übrigens sieht man hier auch wieder mal schön das bekannte Muster des "überspezifischen Dementis". Dass die Bundesregierung Mord an anderen Menschen wegen deren anderer Herkunft generell verurteilen und nicht hinnehmen würde, sagt er nicht. Kommt halt immer drauf an, wer wen mordet. Ex-Justizminister Heiko Maas wollte ja schon darauf hinaus[ext], dass islamistische Wutmorde mit höchstens fünf Jahren bestraft werden, umgekehrt aber Morde von Deutschen wegen Ausländerfeindlichkeit stets auf lebenslänglich hinauslaufen. Hier sehen wir das dann am praktischen Beispiel. Migrant tötet Deutschen bedarf wieder keiner Erwähnung, schon gar nicht Rüge oder Diskussion. Und übrigens auch keines Handelns von Merkel:
Gegen Rechtsruck ist zu handeln. Gegen die fast täglichen Messerstechereien eigentlich nicht. Den Vogel abgeschossen hat meines Erachtens heute die allseits beliebte zauberhafte Sawsan Chebli. Die nämlich twitterte:
Äh... also ... ja, wo isser denn? Vorhin war er doch noch da? Ihm wird doch nichts zugemessert sein? Ei, verbibsch, wos moch'ma nu? Als ich heute nachmittag im Internet, das nichts vergisst, deren Tweet so sah, dachte ich mir so, die sitzt in der Berliner Regierung, also hat das, was sie macht, keinen Bestand, und habe intuitiv den Handy-Screenshot gemacht: Das hört sich an wie die Ankündigung eines Bürgerkriegs, nach dem Motto: "Wartet |