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Marco Wanderwitz
| Marco Wanderwitz | |
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| Geboren | 10. Oktober 1975 |
| Parteibuch | Christlich-Demokratische Union Deutschlands |
| Ehe für alle | Marco Wanderwitz stimmte am 30. Juni 2017 im Deutschen Bundestag für die bürgerliche Zivilehe, also gegen ihre Abschaffung, und verteidigte damit die durch die Ewigkeitsklausel geschützten Grundrechte des Grundgesetzes. |
| UN-Migrationspakt | Marco Wanderwitz stimmte am 29. November 2018 im Deutschen Bundestag für den UN-Migrationspakt und damit für die Umwandlung Deutschlands in eine "Große Grüne Wiese", die zur freien Besiedelung von Afganistan, über Syrien, Nordafrika bis Schwarzafrika freigegeben wird. Langfristig wird Deutschland zu einer afrikanischen Kolonie und autochthone Deutsche in "Reservate" abgeschoben. |
| Ermächtigungsgesetz | Marco Wanderwitz stimmte am 18. November 2020 im Deutschen Bundestag für das Ermächtigungsgesetz, womit die Grundrechte des Grundgesetzes de facto abgeschafft wurden. |
| Abtreibungsbewerbungsgesetz | Marco Wanderwitz stimmte am 24. Juni 2022 im Deutschen Bundestag gegen das Abtreibungsbewerbungsgesetz und damit gegen die Straflosstellung des Werbens für die Tötung Ungeborener. |
| Pandemievertrag | Marco Wanderwitz stimmte am 12. Mai 2023 im Deutschen Bundestag für den WHO-Pandemievertrag. |
| AbgeordnetenWatch | Marco Wanderwitz |
| URL | wanderwitz.de |
Marco Wanderwitz (* 1975) ist ein deutscher Politiker und seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er amtierte von März 2018 bis Februar 2020 als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat.
Privates
Marco Wanderwitz ist evangelisch-lutherischer Konfession und Vater von vier Kindern[1], wobei seine aktuelle Partnerin Yvonne Magwas Mutter seines Anfang April 2019 geborenen vierten Kindes ist.[2]
Standpunkte
Wanderwitz tritt für eine kompromisslose Abgrenzung der CDU zur AfD ein. Er spricht sich für ein Verbotsverfahren gegen die AfD aus.[3] Er begründet dies damit, dass die Demokratie von der AfD bedroht sei und nun eine "Atempause" benötige. Einen Auftritt bei einer Veranstaltung der Anti-Asyl-Initiative "Heimattreue Niederdorf" 2016 bezeichnete Wanderwitz rückblickend als Fehler.[4][5]
Wanderwitz äußerte sich im Mai 2021 im FAZ-Podcast für Deutschland pauschal-herablassend und abwertend über Ostdeutsche: "Wir haben es mit Menschen zu tun, die teilweise in einer Form diktatursozialisiert sind, dass sie auch nach dreißig Jahren nicht in der Demokratie angekommen sind." Ein Teil der (ostdeutschen) Bevölkerung habe "gefestigte nichtdemokratische Ansichten". Nur ein geringer Teil der AfD-Wähler sei "potentiell rückholbar", man könne darum nur "auf die nächste Generation" hoffen.[6]
Einzelnachweise
- ↑ Markus Decker: Marco Wanderwitz: So tickt der neue Ostbeauftragte, RedaktionsNetzwerk Deutschland am 11. Februar 2020
- ↑ Wanderwitz wird wieder Vater[archiviert am 1. Dezember 2018], Freie Presse am 1. Dezember 2018, S. 15.
- ↑ Marco Wanderwitz (CDU) fordert in Brief komplettes AfD-Verbot, Die Welt am 21. Juli 2023
- ↑ Matthias Meisner: Ein CDU-Mann, der AfD-Politiker Nazis nennt, Der Tagesspiegel am 11. Februar 2020
- ↑ Matthias Meisner: Anti-Asyl-Initiative gegen die "Freie Presse", Der Tagesspiegel am 17. März 2016
- Anreißer: Die "Heimattreue Niederdorf" erteilt einem Reporter der "Freien Presse" nach einem kritischen Bericht Hausverbot - und stellt ihn an den Internetpranger.
- ↑ Timo Steppat: Ostbeauftragter über AfD-Wähler: "Nach 30 Jahren nicht in der Demokratie angekommen", FAZ am 28. Mai 2021
Netzverweise
- Webpräsenz: wanderwitz.de
- Wikipedia führt einen Artikel über Marco Wanderwitz
- Biographie beim Deutschen Bundestag