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Carsten Wippermann

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Carsten Wippermann
Geboren 1966
Ehegatte Katja Wippermann

Dr. Carsten Wippermann (* 1966) ist ein deutscher Pseudowissenschaftler und männerfeindlicher Hetzer. Er hat eine Professur für Soziologie an der Katholischen Stiftungshochschule München inne und ist Gründer und Leiter des DELTA-Instituts für Sozial- und Ökologieforschung GmbH in Penzberg.[1]

Wippermann prägte die männerfeindliche Hetzvokabel "Maskulistisch-faschistoider Performer".

In einer Fußnote denunziert der Scheinwissenschaftler WikiMANNia als "ein Scheinlexikon" und "primäres Hetzportal".[2]

Ausbildung

Wippermann studierte von 1985 bis 1987 Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Jesuiten in Frankfurt am Main und von 1988 bis 1993 Soziologie, Philosophie und Wirtschafts­wissenschaften an der Universität Bamberg.[1]

Berufliches

Carsten Wippermann ist seit 2010 Professor für Soziologie an der Katholischen Stiftungs­fachhochschule München[anm 1], Abteilung Benediktbeuern. Er gründete 2010 das DELTA-Instituts für Sozial- und Ökologie­forschung GmbH in Penzberg, als dessen Leiter er seitdem fungiert. Der Forschungs­schwerpunkt des Instituts sind der soziale Wandel sowie die Lebenswelten der Menschen. Prof. Wippermann hat eine Vielzahl von Untersuchungs­berichten zu den Themen Wertewandel und Lebensstile, Gleichstellung von Frauen und Männern, insbesondere Frauen in Führungs­positionen, Geschlechterrollen und Generationenwandel, Gesundheits­verhalten und Gesundheits­bewusstsein, Umwelt­einstellungen, Alltagsästhetik, politische Orientierung und Partei­präferenzen in sozialen Milieus unter anderem veröffentlicht. 2015 wurde er in die Sachverständigen­kommission zur Erstellung des Zweiten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung 2015–2017 berufen.[3]

Prof. Wippermann war von 2015 bis 2017 Mitglied der Sachverständigen­kommission für den Zweiten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung. 2022 ist er berufen in den Stiftungsbeirat der Bundesstiftung Gleichstellung.[1][anm 2]

Politisches

Er ist für das Ministerium für alle außer Männer und die Bundesregierung tätig.

Veröffentlichungen

Prof. Dr. Carsten Wippermann referiert über "Jungen und junge Männer, Aufbruch in moderne Geschlechterrollen?"[4]

Information icon.svg Wer organisiert "Jungen Zukunftstag - Boy'sDay"?

Standpunkte

6.5.9 Antifeministische Foren und Bewegungen (MGTOW, PUA, Incel)

Einige dieser Männer bekannten in der Gruppendiskussion, dass sie nicht über die gewöhnlichen Medien (TV, Zeitung) „Erkenntnisse über die wahren Verhältnisse in unserem Land“ bekämen, sondern über das Internet und in bestimmten Onlineforen und Blogs. Einige Männer, in der Regel Singles, sind online aktiv in bestimmten Netzwerken, die analytisch als antifeministisch bezeichnet werden können. Hier treffen sich Maskulisten und Maskulinisten, um sich auszutauschen und anzuregen. Es ist ein Sammelbecken für nicht nur gleichstellungskritische, sondern weitaus konfrontativer für misogyne, rassistische und sozialdarwinistische[wp] Narrative, in dem sich – national und international – fast ausschließlich Männer austauschen: ein anfänglich loses Netzwerk primär im Internet, das zunehmend stabile Formen der Gruppenbildung und Organisation annimmt.

Durch relative Abschottung und Diffamierung anderer Ansichten dient dieser Raum der gemeinschaftlichen Selbstbestätigung und exklusiven Solidarität (Wir-Gefühl), der mutigen Äußerung von in der Öffentlichkeit tabuisierten Ansichten sowie deren Steigerung als Beweis der Zugehörigkeit (Spiraleffekt). In solchen Foren wird Männern vermittelt, sie müssten vor allem dominant, emotional unzugänglich und stark sein. Das ist der semantische Raum. Dabei sind die dort akzeptierten Männer nicht nur passiv Empfangende von vorbereiteten Narrativen und Phrasen (im Sinne von wiederholten Botschaften in identischer Begrifflichkeit und Formulierung), sondern gefordert zur aktiven Mitwirkung. Die akzeptierten Formen sind Bestätigung, Exemplifizierung und Steigerung. Widerspruch und Zweifel sind tabuisiert und werden bei Verstoß sanktioniert. Die hier teilnehmenden Männer finden hier Selbstbestätigung und Verstärkung für eine bestimmte Erzählung vom naturhaft richtigen versus aktuell falschen Mannsein, naturhaft richtigen und aktuell falschen Geschlechterverhältnissen. Der weltanschauliche Rahmen wird gefüllt mit Gefühlspropaganda, die mit kollektiven Feststellungen („Man wird hier übervorteilt, ausgenutzt, hintergangen“) negative Emotionen wie Neid, Frustration, Wut, Angst erzeugt und anheizt, sowie sich als Forum versteht zum Austausch konkreter Tipps, sich gegen subversive Kräfte im eigenen Land zu wehren, die Hemmnisse sind für die Verwirklichung der eigenen kollektiven Bestimmung und (Geschlechter-)Ordnung.

Signifikant ist eine frauenfeindliche Einstellung, von mildem Sexismus bis extremem Hass auf Frauen (und andere Geschlechter). Themen sind männliche Selbstoptimierung, hegemoniale Männlichkeit, dominantes Verführen und Erniedrigen von Frauen und das Beherrschen weiblicher Sexualität. Hier gibt es eine Reihe von Gruppen und Onlineforen, die sich überschneiden und als gemeinsames Band eine Antigender- sowie Antifeminismus­haltung haben.[fn 1] In den Gruppenwerkstätten dieser Untersuchung zeigten sich aus dem umfangreichen Pool drei Gruppen: Men Going Their Own Way (MGTOW), Pick-up Artists (PUAs) und Involuntary Celibates (Incels).[fn 2] Diese jungen Männer hatten in der Regel den Sozialcharakter Maskulistisch-faschistoide Performer – aber nicht nur: Einzelne haben Nähe zum „Widerstandsclub für alte Stärke“ und „Leiden an Ambivalenzen“ sowie – bei besonders verzweifelten bei ihrer Partnersuche – zum Sozialcharakter „Engagement & Entfaltung“. Insofern lässt sich von MGTOWs, PUAs oder Incels nicht eindeutig, sondern allenfalls tendenziell auf den Sozialcharakter schließen. Festzuhalten ist auch, dass der Sozialcharakter „Maskulistisch-faschistoide Performer“ nicht mehrheitlich aus diesen Männern besteht, sondern Unterströmungen und Splittergruppen dieses Sozialcharakters sind. Das zeigt einerseits die Pluralität innerhalb dieses Sozialcharakters, andererseits macht es auf die verschiedenartigen Anziehungskräfte und Plattformen für Anerkennung und Solidarität aufmerksam.

Instruktiv ist, dass eine vergebliche Suche nach einer Partnerin (und Sex) auf Dauer mit zunehmendem Leid und Frust eine Brücke sein kann zu einer misogynen Haltung und einer Präferenz für einen totalitären Staat unter männlicher Herrschaft. Frustration über unfreiwilliges Singledasein oder gescheiterte Beziehung erhöhen bei jungen Männern heute die Tendenz zu Frauenfeindlichkeit und zum politischen Extremismus. Männer dieses Sozialcharakters sind dafür anfällig, und zugleich gilt umgekehrt, dass dadurch dieser Sozialcharakter in einem männlichen Subjekt hergestellt wird. Eine vorher unpolitische Haltung wird durch antifeministische Narrative transformiert in eine weltanschauliche politische Position und geformt zum hegemonialen Faschismus. Die Stege zum Rassismus, Antisemitismus und Antiislamismus sind ebenfalls kurz und schließen das Selbstbild (lückenlos) ab. Das sorgt für Klarheit, psychische Entlastung (als Opfer) und Solidarität (Gemeinschaftsgefühl).

Men Going Their Own Way (MGTOW): Einige junge Männer vom Sozialcharakter „Maskulistisch-faschistoide Performer“ berichteten stolz und selbstbewusst, dass sie sich von Frauen zurückziehen und nähere Kontakte vermeiden. Die Bindung an eine Frau durch eine Ehe oder eheähnliche Gemeinschaft lehnten sie ab. Kern davon ist ihre Annahme, dass Feministinnen und überhaupt die Emanzipations­bewegungen gynozentrische Gesellschaft herbeigeführt hätten, in der Männer von Frauen beherrscht und benachteiligt würden. Zugleich würden sich Frauen als unschuldiges und harmloses Opfer männlicher Macht und Gewalttätigkeit inszenieren. Doch in Wahrheit sei es (in einer Erzählung) die „böse Natur von Frauen“ beziehungsweise (in einer anderen Erzählung) die „vergiftete, aber eigentlich gute Natur der Frauen“, durch die Männer von Frauen unterdrückt, missbraucht, getäuscht würden. Die Mehrheit der Frauen teilten Männer in eine Rangordnung ein und fühlten sich in der Jugendzeit zu Alpha-Männern hingezogen. Nach ihren wilden Jahren würden Frauen dann materielle und finanzielle Sicherheit suchen und dann eine Beziehungen mit einem aus ihrer Sicht nachrangigen „Beta-Mann“ eingehen, von dem sie sich versorgen ließen. Nicht alle Frauen, aber ein erheblicher Teil, sei manipulativ, verlogen und feministisch indoktriniert. Durch die tief verankerten, zugleich von Frauen geschickt verdeckten und vom politischen System gestützten Machtstrukturen (zum Beispiel Frauenförder­programme, Frauengewalt­schutz­programme, Frauen- und Gleichstellungs­beauftragte) könne die verweiblichte, matriarchale Gesellschaft nicht durch Reformen auf den richtigen Weg gebracht werden. Männer müssten sich von Frauen separieren und ihren eigenen Weg gehen. Es ist der Weg der Separation und Subversion. Ziele seien, sich als Mann zu schützen und möglichst die Position von Frauen in der Gesellschaft zu schwächen. Zentral ist die grundsätzliche Ablehnung von Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern. Allerdings gebe es aufrichtige und noch nicht von der falschen Gesellschaft verdrehte Frauen. Diese seien aber in der Minderheit.

Pick-up Artists (PUAs) teilen manipulative Datingtricks. Sie betrachten das Dating und das Flirten als eine Art Spiel, bei dem sie durch Manipulation, Schauspielerei und kalkulierte Strategien versuchen, Frauen zu beeindrucken und zu verführen.[fn 3] Es geht in der Regel nicht um echte Gefühle oder tiefe Verbindungen, sondern darum, eine bestimmte Anzahl von Eroberungen zu erzielen. Pick-up Artists setzen auf Erkenntnisse der Psychologie, Kommunikations­wissenschaft und Rhetorik, aus denen Techniken entwickelt werden, um durch Worte, Gesten, Mimik und Körpersprache Frauen zu beeindrucken, letztlich mit dem Ziel der Manipulation, Unterwerfung und auch Demütigung. Eine Technik ist das Negging (Herabsetzen), eine manipulative Technik und Taktik mit zweideutigen Komplimenten beim Dating, um das Selbstwertgefühl des Gegenübers zu schwächen. Beispiel: „Ich mag sehr kluge Frauen sehr gerne, trotzdem bin ich heute mit dir hier!“ oder „Für jemanden, der nicht so schlank ist, bist du ja trotzdem ganz hübsch“ – ein Kompliment, das zugleich eine unterschwellige Beleidigung enthält. Ziel des Negging ist, die Machtstrukturen in der Beziehung einseitig zu bestimmen. Hierfür ist es dienlich, wenn sich die Frau minderwertig und unterlegen fühlt. Ist das Selbstbewusstsein der anderen Person angekratzt, fällt es diesen Männern leichter, die Kontrolle über sie zu behalten. Für das Negging holten sich Männer dieses Sozialcharakters Tipps und Techniken aus Ratgeberblogs.

Involuntary Celibates (Incels) ist die Selbstbezeichnung einer Szene von jungen heterosexuellen Männern, die in einem unfreiwilligen Zölibat]] leben, längere Zeit schon keinen Sex mit Frauen haben (oder noch nie hatten), dafür Frauen verantwortlich machen und zugleich überzeugt sind, als Mann einen Anspruch auf Sex zu haben.[fn 4][anm 3] Innerhalb des eigentlich als Schutzraum gedachten Selbsthilferaums werden frauenfeindliche Argumente normalisiert. Dazu zählen unter anderem Erklärungsmuster wie männliches Besitzdenken und die Idee eines Grundrechts auf Sex. Incels fühlen sich als Opfer von Frauen, die durch den Feminismus verführt worden sind. Sie sind überzeugt, dass die Gesellschaft und ihre natürliche Ordnung monogamer heterosexueller Partnerschaften, in denen Frauen von Männern dominiert werden, durch den Feminismus durcheinandergebracht wurde. Sie glauben, dass heute die Mehrheit der Frauen nur noch wenige Männer begehren und die Mehrheit der Männer nicht zu ihrem Recht kommt. Da sie ein Anrecht auf Sex und den weiblichen Körper haben, den Frauen ihnen verweigern, sehen sich einige Incels berechtigt, a) sich ihr Recht auf Sex mit Gewalt zu holen, b) Frauen als Frauen zu erniedrigen und zu bestrafen für ihr selbstbewusstes (arrogantes) Desinteresse an normalen Männern, c) Feministinnen für ihre Verführung von Frauen Gewalt anzutun. Aufmerksamkeit bekommt die Incel-Geschlechter­perspektive mit Blick auf die Sozialcharaktere „Engagement & Entfaltung“ sowie „Leiden an Ambivalenzen“. Von diesen leiden einige Singles sehr darunter, keine Partnerin und auch im Alter von Mitte zwanzig noch nie eine feste Freundin gehabt zu haben. Ihre Bemühungen, über Dating-Apps eine Beziehung zu finden, waren im Ergebnis erfolglos und im Prozess frustrierend, weil sie von interessanten Frauen (und selbst von jenen, die sie nicht interessierten) nicht einmal beachtet wurden. Oder sie wurden mit Anforderungen an Geld, Karriere, Status, Empathie und Emotion sowie Partnerschaft auf Augenhöhe konfrontiert, denen sie nie gerecht werden konnten, sodass sie sich sehr schnell von diesen Frauen aussor- tiert fühlten. Das wird von ihnen als Arroganz mancher Frauen gedeutet. Diese Männer haben zwar keine maskulistisch-faschistoide Weltanschauung, aber ihre frustrierenden Erlebnisse beim Finden einer Freundin in dieser Lebensphase (teilweise schon in der Jugend) machen sie empfänglich für Facetten dieser Weltanschauung, die für radikale Incels charakteristisch ist. Das sind vor allem Antifeminismus, Rechtsextremismus und auch Antisemitismus sowie Feindschaft gegenüber lesbischen Frauen, transidentitären Menschen, nonbinären Menschen.[5]



  1. 90: In Deutschland sind der kritischen Beobachtung und Fachdiskussion einige Bewegungen prominent, etwa die Väter- und Männerrechtsbewegung im Forum WGvdL (Akronym für: Wie viel Gleichberechtigung verträgt das Land?), WikiMANNia (ein Scheinlexikon, primär Hetzportal gegen Gleichberechtigung und Gleichstellung), die Vereine MANNdat und Agens, Blogs wie Genderama, Die Freie Welt, streitbar.eu. Weitaus bekannter bei jungen Männern (dieser Untersuchung) sind aus Nordamerika kommende Einflüsse aus maskulistischen Bewegungen wie Men Going Their Own Way, Pick-up Artists, Involuntary Celibates, Tradcons („traditionelle Konservative“) oder NoFap (Verzicht auf Masturbation als eine Methode zur Steigerung des Testosteron­spiegel im Blut und damit des Trainingserfolgs, zum Beispiel von Bodybuildern).
  2. 91: Männer dieser Untersuchung bezeichneten sich nicht selbst mit einem dieser Label, aber in den Beschreibungen ihrer Einstellungen und Praktiken entsprachen sie genau einer dieser Bewegungen.
  3. 92: Vgl. Pohl 2019:123–142.
  4. 93: Der Terminus „Incel“ geht zurück auf eine Frau aus Kanada, die 1997 mit der Online-Selbsthilfegruppe Alana's Involuntary Celibacy Project schüchternen Menschen ein Forum geben wollte. Nachdem sie dieses Forum 2000 verlassen hatte, entwickelte es sich zu einem Hassforum heterosexueller Männer, die den Terminus als Selbstbezeichnung übernahmen. Diese primär sich online organisierende Szene arbeitet zunehmend mit rechtsnationalen Bewegungen zusammen, bestätigt oder integriert deren Narrative (vgl. Barthels 2019; Schutzbach 2018).

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Gewalt und Milieus: Untersuchungen zur Reflexion einer menschenfreundlichen Gewaltprävention, Belz Juventa, 2022, ISBN 978-3-7799-6789-7[anm 4]

Anmerkungen

  1. "Katholische" Einrichtungen sind also kein Hindernis für Hass und Hetze gegen Jungen und Männer.
  2. An der Person Wippermann ist die Verzahnung von Staat und Femifaschismus sehr gut sichtbar. Die beabsichtigte und so genannte "Geschlechter­gleichstellung" ist mit dem Begriff Gleichschaltung besser beschrieben, wobei daran zu erinnern ist, dass Gleichstellung und Gleichberechtigung zwei unterschiedliche Dinge sind. Im Gegensatz zur Gleichberechtigung (Gleiche Start­chancen) meint Gleich­stellung Ergebnis­gleichheit (Gleicher Ziel­einlauf). Da beide Begriffe ständig durcheinander geworfen werden, bleibt unklar (oder wird sogar bewusst verschleiert), welche Ziele mit mit der Politik der permanenten staatlichen Eingriffe eigentlich verfolgt werden. Jedenfalls hängen Leute wie Wippermann dieser Politik ein pseudowissenschaftliches Mäntelchen um.
  3. Der Begriff Incel wurde im englisch­sprachigen Ländern geprägt, im deutschsprachigen Raum ist hingegen der Begriff Absolute Beginner üblich. Aber offenbar lässt sich dieser Begriff nicht so leicht negativ aufladen, wie beim Begriff Incel, der schon so gefährlich merkwürdig klingt. - Siehe: Absolute Beginner versus Incel, Absolute Beginner Wiki - Abschnitt "Deutsche Begriffe"
  4. Buchbeschreibung des Verlages:
    Dieses Buch beschreibt auf Grundlage von qualitativen Interviews und Repräsentativ­befragungen, wie in der immer weiter zerklüfteten Gesellschaft Menschen in unterschiedlichen Milieus in ihrem Alltag Gewalt wahrnehmen, deuten und welche Ansätze zur Prävention sie sehen. Dabei wird erstmals »Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit« (Antisemitismus, Antiislamismus, Rassismus, Homophobie etc.) differenziert in der Milieulandschaft beschrieben, wobei auf Adornos »Autoritarismus« zurückgegriffen wird. Die Befunde werden reflektiert im Horizont der ambivalenten Moderne (Bauman), der Theorie der Anerkennung (Honneth), von Erziehungskonzepten (Adorno) sowie Fragen der soziokulturellen und sozialräumlichen Ghettoisierung.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Pdf-icon-extern.svg Carsten Wippermann[ext] - DELTA-Institut
  2. Pdf-icon-intern.svg Macht und Ohnmacht junger Männer - Sozialwissenschaftliche Untersuchungen zu Männern im Alter von 18 bis 29 Jahren - Carsten Wippermann, Herausgeber: Ministerium für alle außer Männer, April 2026 (200 Seiten, Fußnote auf Seite 176)
  3. Prof. Dr. Carsten Wippermann, FidAR-Forum 2017 (FidAR = Frauen in die Aufsichtsräte)
  4. Prof. Dr. Carsten Wippermann: Jungen und junge Männer, Aufbruch in moderne Geschlechterrollen?, boys-day.de
  5. Pdf-icon-intern.svg Macht und Ohnmacht junger Männer - Sozialwissenschaftliche Untersuchungen zu Männern im Alter von 18 bis 29 Jahren - Carsten Wippermann, Herausgeber: Ministerium für alle außer Männer, April 2026 (200 Seiten, Seiten 175-178)

Netzverweise

  • Pdf-icon-extern.svg Vita Carsten Wippermann[ext] - Delta-Institut