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Staatsinsolvenz
Der Begriff Staatsinsolvenz (auch Staatsbankrott) bezeichnet die faktische Einstellung fälliger Zahlungen oder die förmliche Erklärung einer Regierung, fällige Forderungen nicht mehr oder nur noch teilweise erfüllen zu können. Die Begriffe Bankrott[wp] und Insolvenz[wp] werden in diesem Zusammenhang synonym gebraucht.
| Ich hatte mal geschrieben, dass wir nur noch die Wahl haben, ob wir als Staat an der Inflation oder den Zinsen für unsere Schulden zugrunde gehen.[1]
Nu isses wohl so weit. Ist zwar anscheinend eine rechte Seite, aber die Linken erzählen uns sowas ja dann auch nicht: Dank linksgrüner Chaos-Politik: Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen bricht dramatisch ein
Wenn das stimmt, dann stünden wir vor der Staatspleite. Oder zumindest sehr schweren Problem. Denn das Credo der linken Parteien war ja immer, dass wir keine "schwarze Null" haben wollen, sondern alles durch immer neue Kredite, neue Schulden finanzieren. Als ob man Schulden einfach so aufnehmen könnte, wie man will, und da nicht noch einer dazugehörte, der einem das Geld geben will. Bei uns kommen die Schulden aus der Steckdose. Zwar kann man sich leicht am Geld der Bürger bedienen, indem man die Rentenfonds dazu bringt, Staatsanleihen zu kaufen, und sie damit faktisch enteignet, aber auch das hat Grenzen. Das wird sehr interessant, wenn einem andere das Geld nicht mehr geben wollen, man sich aber darauf verlassen hat, dass man es bekäme. Dazu kommt, dass ja die linken Parteien so gerne behaupten, dass man mit Schulden noch Geld verdiene, weil wir negative Zinsen hätten. Also ob man das Geld gar nicht mehr zurückzahlen müsse. Wenn man aber 100 Euro Schulden aufnimmt, das Geld versäuft, und dann nur 97 Euro zurückzahlen muss, hat man trotzdem ein Problem. Und im Moment steigen die Zinsen rapide an, weil die Inflation galoppiert. Wir haben eine riesige Verschuldung und werden dafür bald happig Zinsen zahlen müssen. Und wenn jemand, der die Zinsen schon nicht mehr oder nur schwer zahlen kann, weiter Schulden aufnehmen muss, ist das normalerweise ein deutliches Zeichen für die bevorstehende Pleite. Oder drastische Enteignungen, Vermögensschnitte, absurd hohe Steuern. Oder eben einen Währungsschnitt oder weitere Inflation. Das kann nicht mehr funktionieren. Wie kam es dazu? Es gibt da eine ganze Reihe von Idioten im linken Lager, die diese "Modern Money Theorie"[wp] verbreiten, eine Art Betrugssystem. Es heißt, der Staat könne problem- und folgenlos unbegrenzt Schulden aufnehmen und nie daran pleite gehen, weil er ja die Währung selbst macht und die Geldmenge beliebig erhöhen kann. Auch zu einer Inflation würde das nicht führen, weil es ja alles nur Buchgeld sei, und sich Buchgeld beliebig schöpfen lasse, ohne dass es zu Nachteilen käme. Bei uns kommt das Geld aus der Steckdose. Teils heißt es auch, es könne zwar zu einer Inflation führen, aber dem könne entgegengewirkt werden, indem man die Steuern erhöht, das Geld also wieder abschöpft. Der Staat soll den Leuten für Dienstleistungen Geld geben, das er nicht hat, um es sich dann wiederzubeschaffen, indem er es ihnen dann über die Steuer gleich wieder abnimmt. Der Bürger soll also faktisch ohne Gegenleistung arbeiten, weil ihm kurzzeitig wertloses Papier gegeben und wieder abgenommen wird. Der Anstieg der Immobilienpreise war bereits die erste, die Inflation schon die zweite Folge davon. Die bevorstehende Staatspleite ist eine direkte Folge linker Dummheit und marxistischer Denkfehler. | ||
| – Hadmut Danisch[3] |
Ein Steuerberater schreibt mir:
Wunderbar. Ich hatte ja schon den Verdacht, dass diese Subventionen vor allem dem Zweck dienten, öffentliche Gelder zu waschen und abzupumpen, etwa als Schutzgeld an die Clans, ohne dass das als das, was es ist, in den Büchern steht. | ||
| – Hadmut Danisch[4] |
Ein Leser schreibt zu den Pleiteartikeln und der Modern Monetary Theory[wp]:
Ja, schon. Aber unter der sozialistischen Bettdecke betrachtet man ja nicht mehr Deutschland als Staat, sondern längst die ganze EU als supersozialistischen Staat:
Wenn man die EU als Staat sieht, dann ist diese MMT[wp] auf die EU durchaus anwendbar. Hilft einem nur nichts, denn sie stimmt und funktioniert ja nicht. Aber zumindest weiß man dann, in welchen Maßstab sie schief geht. | ||||||
| – Hadmut Danisch[7] |
Einzelnachweise
- ↑ Quelle gesucht
- ↑ Dank linksgrüner Chaos-Politik: Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen bricht dramatisch ein, Unser Mitteleuropa am 31. Oktober 2022
- ↑ Hadmut Danisch: Staatsinsolvenz, Ansichten eines Informatikers am 31. Oktober 2022
- ↑ Hadmut Danisch: Steuerberater-Post, Ansichten eines Informatikers am 31. Oktober 2022
- ↑ Twitter: @Rallyefahrer - 31. Okt. 2022 - 20:35 Uhr
- ↑ Twitter: @Peerheer - 31. Okt. 2022 - 22:22 Uhr
- ↑ Hadmut Danisch: Unter der Bettdecke, Ansichten eines Informatikers am 31. Oktober 2022
Querverweise
Netzverweise
- Hadmut Danisch: Das Staats-Kollaps-Modell von Argentinien passt auch zu Deutschland, Ansichten eines Informatikers am 1. August 2022 (Argentinien)