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Sofja Gülbadamova

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Sofja Gülbadamova
Geboren 13. März 1981
Parteibuch Grüne
Beruf Künstler
URL gulbadamova.com
Wayback gulbadamova.com
Sofja Gülbadamova bei einem Konzert in Mürzzuschlag 2025

Sofja Gülbadamova (* 1981 als Софья Гюльбадамова, französisch: Sofja Gulbadamova) ist eine russische[anm 1] Pianistin und Vorsitzende der feministischen Vereinigung MGV[1]

Leben

Gülbadamova wuchs in Moskau auf. Sie besuchte die Gnessin-Spezial­musikschule in Moskau und studierte an der Musikhochschule in Lübeck[wp] sowie später am Pariser Konservatorium[wp] sowie an der École Normale de Musique de Paris[wp], wo sie ihr Konzertexamen abschloss.[2]

Sie ist als freischaffende Musikerin tätig und tritt bei Konzerten auf. Gülbadamova lebt in Lübeck und ist verheiratet.

Sie war Gründerin und Vorsitzende der ökofeministischen Vereinigung Matriarchale Gesellschaft der Venus.[anm 2]

Politische Positionen

Sofja Gülbadamova ist eine Feministin, was sich darin ausdrückt, dass die zentrale Forderung des von ihr gegründeten Vereins die Errichtung des so genannten Matriarchats und die Entrechtung von Männern, die die Abschaffung des Wahlrechts, des Rechts auf Arbeit und Bildung umfassen soll, darstellt. Sie ruft in Twitter-Mitteilungen zur Enteignung von Elon Musk[3] und ihr missliebiger Männer auf. Gülbadamova befürwortet die pränatale Tötung von Kindern ("Recht auf Abtreibung").[4]

Sie ist eine Sympathisantin der "Letzten Generation" und teilt auf Twitter Mitteilungen von Luisa Neubauer.

Anmerkungen

  1. Die Schreibweise ihres Nachnamens und ihr europider Phänotyp legen die Vermutung nahe, dass sie ihrer ethnischen Herkunft nach Tatarin, Usbekin oder Turkmenin oder zumindest teilweise tatarischer, usbekischer bzw. turkmenischer Abstammung sein könnte.
  2. Die "Matriarchale Gesellschaft der Venus n.e.V." war ein nicht eingetragener Verein, der sich laut Instagram-Präsenz mit gesellschafts­politischen Themen, insbesondere aus weiblicher/mütterlicher Perspektive, auseinandersetzte. Inhalte umfassten die kritische Betrachtung von Sexarbeit und EU-Regelungen. Der Verein förderte das Verständnis für mütterzentrierte Strukturen. Schlüsselaspekte der MGV und Matriarchats­forschung:
    • Aktivismus: Der Verein bezieht Stellung zu aktuellen politischen Fragen, wie etwa dem Verbot von Sexarbeit nach nordischem Vorbild.
    • Fokus: Der Name deutet auf eine Ausrichtung hin, die mütterliche ("Venus") und matriarchale Prinzipien in den Mittelpunkt stellt, oft im Kontrast zu patriarchalen Strukturen.
    • Kontext: In der Forschung werden matriarchale Gesellschaften (wie Minangkabau, Mosuo) als matrilineare Kulturen definiert, in denen Frauen Güter verteilen und für eine Fürsorgekultur sorgen.

Einzelnachweise

  1. Vorstand der MGV (Webseite ist nicht mehr online)
  2. Biographie[archiviert am 12. August 2024]
  3. Tweet zu Elon Musk vom 30. September 2023 (Dieser Beitrag stammt von einem (inzwischen) gesperrten Konto.)
  4. Tweet zur Abtreibung (Dieser Beitrag stammt von einem (inzwischen) gesperrten Konto.)

Netzverweise