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Multiculturual London English
Das Schlagwort Multiculturual London English (MLE) bezeichnet euphemistisch das in Folge der gescheiterten Integration von kulturell divergent sozialisierten Zuwanderern im Großraum London entstandene, sich über einen Zeitraum von mehreren Generationen parallelgesellschaftlicher Selbstorganisation kontinuierlich entwickelte und von selbigen neben der Muttersprache[wp] ihrer jeweiligen Herkunftsgruppe im Alltagsleben gesprochene Pidgin-Englisch[wp].
Hintergrund
| Zitat: | «British ist daran allerdings gar nichts mehr außer vielleicht noch die Uniform der Polizisten.
Es zeigt aber sehr gut, wohin es mit England geht und was daraus wird. Beispielsweise der Polizist, der selbst nur noch gebrochen oder zumindest mit sehr starkem Akzent Englisch spricht. Ich war das erste mal so Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger Jahre in England (3x Sprachreisen zu Ostern mit je zwei Tagesbesuchen in London), und da hört sich das alles noch sehr stark nach diesem typischen Londoner-Englisch an. Ich weiß nicht genau, wie man den Dialekt nennt - ich habe oft gehört, dass man es Cockney[wp][anm 1] nennt, aber das ist wohl nicht das, was ich meine, sondern der nachlässige Arbeiterslang des East-End ohne h (ouse statt house). Ich meine dieses schwere, im Klang so nach unten sackende Englisch mit den absinkenden Vokalen, die London wie "Lanndähnn" aussprechen. Wenn ich mich recht erinnere, hat man für den Disney-Film extra eine besondere Sprecherin für die Teekanne Mrs. Potts in Beauty and the Beast gesucht, damit die Teekanne auch London-Accent spricht. Inzwischen haben sie so etwas wie Pidgin English, was man nun "MLE" (Multiculturual London English) nennt. Und dann gibt es da noch das Estuary English. Und die posh Received Pronunciation[wp] (RP). Und Upper Class English[wp]. Jetzt weiß ich immer noch nicht, wie dieses schwere, aber urbritische London-Englisch heißt.», Hadmut Danisch[1] |
Anmerkungen
Einzelnachweise
- ↑ Hadmut Danisch: Vom Ende Englands, Ansichten eines Informatikers am 21. Februar 2026