Eine Übersicht über interessante Leserzuschriften.
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«Hallo Herr Danisch,
die soziale Marktwirtschaft war in den 1950er- und 1960er-Jahren durchaus ein Erfolgsmodell. Erst mit dem Antritt der SPD-Regierung Brandt[wp] 1969 begann diese erfolgreiche Marktwirtschaft[wp] mehr und mehr zu einer sozialistischen (Miß-)Wirtschaft zu degenerieren.
Ihre Definition der sozialen Marktwirtschaft ("= manche arbeiten, andere empfangen") trifft für diese Wirtschaftsform nicht zu, aber für die sozialistische Wirtschaft unserer Zeit durchaus, wobei man vielleicht ergänzen sollte: Immer weniger arbeiten, und immer mehr empfangen - das ist eben immer sozialistischere Wirtschaft.»
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Jo. Dazu unten dann noch einer, der auch beschreibt, dass die soziale Marktwirtschaft von Ludwig Erhard[wp] eigentlich etwas anderes war, bis die SPD kam und sie zur sozialistischen Misswirtschaft und Ausplünderung gemacht hat.
Und noch einer:
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«Guten Morgen!
Die von Ludwig Erhard[wp] konzipierte (und von Konrad Adenauer[wp] mit getragene) "Soziale Marktwirtschaft" hatte eine ganz andere Basis, als wie sie heute von vielen (miss-)verstanden wird.
Danach war eine freie Marktwirtschaft, bei der der Staat sich zurückhält und nur durch Rechtsetzung[wp] die freie Entfaltung der Kräfte sichert, die Basis für gesellschaftlichen Wohlstand (Stichwort Neoliberalismus). Sozial war damals, was Arbeit schafft.
In der Tat ist der Begriff von den Linken gekapert und umgedreht worden, zu Sozialismus geschrumpft.
So konnte Frau Baerbock im Bundestag mit Fug und Recht die soziale Marktwirtschaft der SPD gutschreiben.
Viele Grüsse»
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Das sieht dieser Leser übrigens ähnlich:
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«Hallo Herr Danisch, [...]
Kern der sozialen Marktwirtschaft IST der Kapitalismus, also ein marktwirtschaftliches System, das durch freie Preisbildung auf den Märkten die Ressourcen optimal allokiert und dadurch in Summe maximale Wertschöpfung und größtmöglichen Wohlstand schafft. Aufgabe des Staates ist lediglich die Schaffung und Durchsetzung (überschaubarer) Rahmenbedingen, innerhalb derer sich das wettbewerbliche Marktgeschehen abspielt. Zudem hat er sicherzustellen, dass keine Monopole oder Oligopole diesen Wettbewerb aushebeln (Kartellrecht). Aufgabe der Unternehmen ist es, unter der Triebfeder der Gewinnerwirtschaftung für die Konsumenten günstige und hochwertige Produkte zur Steigerung deren Wohlstands herzustellen. Soweit also reiner Kapitalismus. Das haben nach wie vor die Allermeisten nicht kapiert.
Die soziale Komponente besteht nun darin, NUR diejenigen zu schützen, die nicht arbeiten KÖNNEN. Erhard nennt hier abschließend:
- Kranke (Krankenversicherung),
- Verunfallte (Berufsgenossenschaften),
- Alte (Rentenversicherung),
- Kriegsversehrte (Kriegsopferhilfe) und ausdrücklich auch
- gescheiterte Unternehmer, da ansonsten kaum jemand willens wäre, unternehmerisches Risiko zu übernehmen.
Wer hingegen arbeiten KANN und es nicht WILL, darf keinesfalls unterstützt werden. Erhard warnt in "Wohlstand für Alle" ausdrücklich vor einem ausufernden Sozialstaat - Zitate: "Versorgungsstaat - der moderne Wahn", "Die Hand in Tasche des Nachbarn". Das ist aber genau das, was wir derzeit erleben.
Neben einer immer weiteren Einschränkung des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs durch immer aberwitzigere staatliche Eingriffe, werden Innovation und Produktivitätssteigerung abgewürgt. Zudem soll nach dem Willen unserer linken Regierungen jeder alimentiert werden, der nicht arbeiten WILL und nicht allzusehr auf den Kopf gefallen, ist um die Möglichkeiten hierzu auszunutzen.
Was wir derzeit erleben, ist also keine soziale Marktwirtschaft mehr, sondern zunehmender (Konzern- bzw. Monopol-)Sozialismus einschließlich der sich bereits abzeichnenden Vereledung. Das erinnert immer mehr an die Kommandowirtschaft der Nazi-Zeit. Die soziale Marktwirtschaft hingegen hat, als man die o.g. grundsätzlichen Prinzipien noch befolgt hat, zu bis dahin unbekanntem Wohlstand und sozialem Frieden geführt. Das wird nun alles sehenden Auges vor die Wand gefahren.
Freundliche Grüße»
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Ob sehenden, blinden, dummen oder ignorierenden Auges oder alles, wäre zu diskutieren.
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